{"id":6865,"date":"2025-09-19T13:34:54","date_gmt":"2025-09-19T11:34:54","guid":{"rendered":"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/?p=6865"},"modified":"2025-09-19T14:41:46","modified_gmt":"2025-09-19T12:41:46","slug":"aus-dem-alltag-eines-physiotherapeuten-von-thomas-hillmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/en\/aus-dem-alltag-eines-physiotherapeuten-von-thomas-hillmann","title":{"rendered":"From the everyday life of a physiotherapist by Thomas Hillmann"},"content":{"rendered":"<div id=\"fws_6a71d4793b787\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 50px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t<div class=\"vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_border_width_5 vc_sep_pos_align_center vc_sep_color_grey wpb_content_element vc_separator-has-text\" ><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_l\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span><h4>Author<\/h4><span class=\"vc_sep_holder vc_sep_holder_r\"><span class=\"vc_sep_line\"><\/span><\/span>\n<\/div>\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Referat: Thomas Hillmann, Zusammenfassung Gabi Niethammer | So erschienen im <a href=\"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/en\/alpha1-journal-ausgabe-1-2025\/\">Alpha1 Journal 2\/2022<\/a>.<\/strong><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"divider-wrap\" data-alignment=\"default\"><div style=\"margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;\" data-width=\"100%\" data-animate=\"\" data-animation-delay=\"\" data-color=\"default\" class=\"divider-border\"><\/div><\/div>\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p>Wenn man als Atemtherapeut das gew\u00fcnschte Ziel bei der Behandlung eines Patienten in einen Satz fassen m\u00fcsste, dann lautet meines: Bewegung ist die beste Physiotherapie und die beste Atemtherapie, die man machen kann. Schafft man es dann noch, dabei zu lachen, dann ist das die K\u00f6nigsdisziplin der Sekretmobilisation.<\/p>\n<p>Schon bei der Inhalation ist nicht gekl\u00e4rt, wer sie dem Patienten eigentlich beibringen soll. Dies k\u00f6nnen \u00c4rzte, Physiotherapeuten oder MTAs sein \u2013 oder eben niemand, weil sich die eine Berufsgruppe auf die andere verl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Beim Erstkontakt schaue ich mir wertfrei das Atemmuster des Patienten an. Dazu sitzt er auf der Bett- oder Stuhlkante und atmet ganz nat\u00fcrlich. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, da jeder Mensch eine ganz eigene Art zu atmen hat. Wichtig ist f\u00fcr mich zu erkennen, ob die nat\u00fcrliche Atmung m\u00f6glicherweise Probleme f\u00fcr die Sekretmobilisation machen k\u00f6nnte. Anhand der K\u00f6rperhaltung und des Atemmusters kann ich h\u00e4ufig bereits sehen, wo es vielleicht eine Sekretproblematik gibt.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Vor mir sitzt jemand, bei dem ich die Atembewegung deutlich nur auf der linken Seite feststelle, wodurch auf der rechten K\u00f6rperseite viel weniger Ventilation stattfindet und der Schleim festsitzt. Dann ist es meine Aufgabe, die rechte Seite besser bel\u00fcftet zu bekommen, um eine \u00dcberbl\u00e4hung zu vermeiden. Durch gezielte Druck\u00fcbungen mit meinen H\u00e4nden unterst\u00fctze ich \u00fcber die sogenannte Kontaktatmung die Ausatmung im Brustkorb und bekomme dadurch wieder mehr Bel\u00fcftung in die rechte Seite. Somit ist der n\u00e4chste Atemzug tiefer und das Sekret kann anfangen, sich zu lockern. Ein weiterer wichtiger Hinweis f\u00fcr mich ist, wie der Patient die Lippenbremse anwendet, da sie im Bedarfsfall das Instrument ist, um gen\u00fcgend Luft zu bekommen. Lippenbremse bedeutet nichts anderes, als die Lippen lose aufeinanderzulegen und sie dabei die Luft ausstr\u00f6men zu lassen. Hier ist nicht der Ma\u00dfstab, dass viel Druck besser hilft, sondern dass die Luft langsam ausgeatmet wird, damit die Atemwege etwas l\u00e4nger offenbleiben. Dr\u00fcckt der Patient die Luft zu fest aus, dann wird der positive Effekt von au\u00dfen \u00fcber die Atemhilfsmuskulatur wieder zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Eine vertiefte Atmung ist die Bauchatmung, die bei Alphas mit bereits tief stehendem Zwerchfell durch eine vergr\u00f6\u00dferte Lunge nicht einfach ist. Hier kann es sinnvoll sein, sie wieder zu erlernen.<\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle spielt die eigene Hustentechnik. Der Druck, der durch Husten entsteht, geht direkt auf den Beckenboden, und tats\u00e4chlich lohnt es sich f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, ihren Beckenboden zu trainieren, um beim Husten oder Lachen keinen Urin zu verlieren. Eine Hilfe ist hier, eine kleine Drehbewegung w\u00e4hrend des Hustens zu machen, weil dann die Bauchmuskulatur angesprochen wird und der Druck nicht ungefiltert direkt auf den Beckenboden und die Blase geht.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d4793cea4\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-3 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t<div class=\"img-with-aniamtion-wrap\" data-max-width=\"100%\" data-max-width-mobile=\"default\" data-shadow=\"none\" data-animation=\"none\" >\n      <div class=\"inner\">\n        <div class=\"hover-wrap\"> \n          <div class=\"hover-wrap-inner\">\n            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-with-animation skip-lazy\" data-delay=\"0\" height=\"647\" width=\"326\" data-animation=\"none\" src=\"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Gebiete-der-Phyiostherapie.jpg\" alt=\"Grafik: Die verschiedenen Gebiete der Physiotherapie\" srcset=\"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Gebiete-der-Phyiostherapie.jpg 326w, https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Gebiete-der-Phyiostherapie-151x300.jpg 151w\" sizes=\"auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px\" \/>\n          <\/div>\n        <\/div>\n        \n      <\/div>\n    <\/div>\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n\n\t<div  class=\"vc_col-sm-9 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p>Leider wird in der Atemtherapie viel zu selten mithilfe eines Peak-Flow-Meters der Hustensto\u00df des Patienten \u00fcberpr\u00fcft, obwohl nur mit einer gewissen Hustengeschwindigkeit der Schleim \u00fcberhaupt nach oben bef\u00f6rdert werden kann. Wendet man bei einem bereits schweren Lungenkranken die verschiedenen Schleiml\u00f6setechniken an und der Patient kann dann aufgrund seines schwachen Hustensto\u00dfes den Schleim gar nicht nach oben aus der Lunge bef\u00f6rdern, wird das Problem eher gr\u00f6\u00dfer. Deshalb sollte im Bedarfsfall zun\u00e4chst am Hustensto\u00df gearbeitet werden.<\/p>\n<p>Ein ineffektiver Husten birgt neben der verminderten Sekretentfernung aus den Atemwegen auch weitere gesundheitliche Gefahren: So steigt u.a. das Infektrisiko und es kommt zu einer Verschlechterung der Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut.<\/p>\n<p>Dringend in der Beurteilung ist der produzierte Schleim \u2013 und dies nicht nur f\u00fcr das Fachpersonal, sondern gerade auch f\u00fcr jeden Betroffenen selbst. Deshalb ist es so sinnvoll, sich seinen Schleim regelm\u00e4\u00dfig anzusehen, denn aus der Konsistenz l\u00e4sst sich z. B. ablesen, ob es sinnvoll ist, immer weiter mit hochdosiertem Kochsalz zu inhalieren. Ist der Schleim bereits recht fl\u00fcssig und schaumig, dann ist eine weitere Inhalation nicht angebracht, weil es f\u00fcr den Abtransport des Schleims wichtig ist, eine gewisse Viskosit\u00e4t zu behalten.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d4793efa8\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p>Das Hauptziel von Physiotherapie ist, mit der Luft hinter den Schleim zu kommen, um ihn dann mit der Ausatmung nach oben zu transportieren. Ein wichtiges Hilfsmittel ist hier, vor dem Ausatmen die Luft einen Moment anzuhalten. Dies ist eine weitere Technik, die der Patient in der Atemtherapie lernt. Auch hilft in dieser Situation anstelle von isotoner Kochsalzl\u00f6sung mit 0,9 % eher hypertone Kochsalzl\u00f6sung mit 3,6 oder 7 %. An die h\u00f6heren Prozentzahlen sollte man sich beim Inhalieren erst gew\u00f6hnen, wobei das gr\u00f6\u00dfte Problem meist die Inhalationstechnik und nicht das Inhalationsmittel ist. Leider stellen wir immer wieder fest, dass ein Gro\u00dfteil der inhalierenden Patienten ihr Ger\u00e4t fehlerhaft verwendet und somit nur ein Bruchteil des Medikaments in der Lunge genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Man unterscheidet verschiedene Inhalationstechniken:<\/p>\n<ul>\n<li>Feuchtvernebler (bekannt ist hier vor allem der Pariboy\u00ae)<\/li>\n<li>Dosieraerosole (Notfallspray)<\/li>\n<li>Pulverinhalatoren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Hauptziel ist es, immer so viel wie m\u00f6glich von dem Inhalat in die Lunge zu bringen.<\/p>\n<p>Beim Feuchtvernebler bleibt zum einen schon ziemlich viel Medikament im Vernebler h\u00e4ngen. Zum anderen muss das Inhalat zwischen Mundraum und Speiser\u00f6hre durch eine fast rechtwinklige Kurve gebracht werden. Damit das Medikament nicht im Rachen stecken bleibt, ist es wichtig, den Kopf beim Inhalieren leicht nach hinten zu nehmen, um die Kurve etwas besser zu begradigen. Auf keinen Fall sollte man beim Inhalieren nach unten schauen, auch nicht, um sich w\u00e4hrend des Inhalierens eine Inhalationstechnik z. B. auf dem Handy anzusehen.<\/p>\n<p>Je schneller der Patient das Inhalat einatmet, umso schlechter kommt das Medikament in der Lunge an. Ziel ist es also immer, so langsam wie irgendwie m\u00f6glich beim Inhalieren einzuatmen.<\/p>\n<p>Die K\u00f6nigsdisziplin des Inhalierens ist tats\u00e4chlich das Dosieraerosol! Ein Beispiel: Ein klassischer Patient in der Klinik mit Rollator kommt zu einer meiner Sportstunden und nutzt bei Ankunft direkt erst einmal sein Notfallspray.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d4793fe42\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t<div class=\"divider-wrap\" data-alignment=\"center\"><div style=\"margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;\" data-width=\"20%\" data-animate=\"\" data-animation-delay=\"\" data-color=\"accent-color\" class=\"divider-small-border\"><\/div><\/div><div class=\"img-with-aniamtion-wrap\" data-max-width=\"100%\" data-max-width-mobile=\"default\" data-shadow=\"none\" data-animation=\"none\" >\n      <div class=\"inner\">\n        <div class=\"hover-wrap\"> \n          <div class=\"hover-wrap-inner\">\n            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-with-animation skip-lazy\" data-delay=\"0\" height=\"1080\" width=\"1920\" data-animation=\"none\" src=\"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Aelterer-Mann-inhaliert.jpg\" alt=\"\u00c4lterer Mann beim Inhalieren.\" srcset=\"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Aelterer-Mann-inhaliert.jpg 1920w, https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Aelterer-Mann-inhaliert-300x169.jpg 300w, https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Aelterer-Mann-inhaliert-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Aelterer-Mann-inhaliert-768x432.jpg 768w, https:\/\/alpha1-deutschland.org\/wp-content\/uploads\/Aelterer-Mann-inhaliert-1536x864.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/>\n          <\/div>\n        <\/div>\n        \n      <\/div>\n    <\/div><div class=\"divider-wrap\" data-alignment=\"center\"><div style=\"margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;\" data-width=\"20%\" data-animate=\"\" data-animation-delay=\"\" data-color=\"accent-color\" class=\"divider-small-border\"><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d47941b11\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p>Da er vom Laufen komplett dynamisch \u00fcberbl\u00e4ht ist (sichtbar an den hochstehenden Schultern), kann nicht viel Medikament in der Lunge ankommen. Eigentlich m\u00fcsste der Patient erst einmal Luft ablassen, damit das Medikament \u00fcberhaupt helfen kann. Dann ist es wichtig, das Notfallspray so langsam wie m\u00f6glich einzuatmen. Das ist schwierig, weil es mit 100 km\/h aus dem Dosieraerosol herausschie\u00dft und das Ziel sein soll, es mit ca. 20 km\/h um die Rachenkurve zu bekommen. Um das zu erreichen, muss der Patient erst einmal zwei, drei Atemz\u00fcge ohne Lippenbremse ein- und lange ausatmen. Mit dem Kopf leicht zur\u00fcck ist dann die Aufgabe, das Inhalat in den Ausatemzug hineinzudr\u00fccken und anschlie\u00dfend die Luft anzuhalten, damit der Wirkstoff auch in der Lunge frei werden kann. Tats\u00e4chlich ist es so kompliziert, wie es sich anh\u00f6rt, und es ist sehr hilfreich, die richtige Technik mit seinem Atemtherapeuten zu \u00fcben.<\/p>\n<p>Bei der Feucht- und Pulverinhalation gibt es ebenfalls Weiteres zu bedenken: H\u00e4ufig bleibt viel zu viel Medikament an den Z\u00e4hnen h\u00e4ngen, z. B., weil der Patient die H\u00e4nde freihaben m\u00f6chte und deshalb das Inhalationsger\u00e4t mit den Z\u00e4hnen festh\u00e4lt. Ist der Druck der Z\u00e4hne zu hoch, geht die Zunge automatisch nach oben und das Medikament kommt nicht in der Lunge, sondern unter den Z\u00e4hnen an.<\/p>\n<p>Heute wissen wir, dass man bei den Pulverinhalaten so zwischen 30 und 100 l ben\u00f6tigt. Das Medikament ist an Laktose gebunden und trennt sich davon. Inhaliert man nun zu heftig, knallt die Laktose in den Rachenraum und das kann zu Stimmver\u00e4nderungen und verengten Atem wegen f\u00fchren. Neuere Ger\u00e4te haben einen Trigger, der die Zugfrequenz steuert, und ben\u00f6tigen nur 30 \u2013 40 l. Aufgrund des eigenen Lufthungers ist es schwierig, langsam zu inhalieren. Deshalb sollte der Patient vom Physiotherapeuten geschult und das wirklich passende Ger\u00e4t (Device) f\u00fcr ihn ausgesucht werden.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Problem ist die dynamische \u00dcberbl\u00e4hung. Der Patient atmet immer wieder mehr ein, als er ausatmet. Dadurch gehen die Schultern nach oben und es entsteht der typische G\u00fcrtel-Effekt, als h\u00e4tte einem einer einen G\u00fcrtel um den Brustkorb geschnallt. Die Folge ist, dagegen anzuinhalieren und sich noch enger zu f\u00fchlen, weshalb der Patient dann davon ausgeht, dass das Medikament nicht hilft. Das Problem ist hier aber nicht das Inhalat, sondern die \u00dcberbl\u00e4hung, die erst einmal in den Griff bekommen werden muss.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Sekretmanagement arbeite ich als Therapeut am liebsten mit meinen H\u00e4nden. F\u00fcr zu Hause gibt es gute Hilfsmittel, wie die oszillierenden PEP-Systeme, die einem einen positiven Ausatemwiderstand geben und daf\u00fcr sorgen, dass die Atemwege aufbleiben und die alte Luft ausstr\u00f6men kann. Manche sind durch T\u00f6ne verst\u00e4rkt, die dem Patienten eine noch bessere Kontrollm\u00f6glichkeit geben. Das g\u00fcnstigste PEP-System ist die Lippenbremse, gefolgt vom Strohhalm, dem Geh\u00e4use einer kleinen Einwegspritze, bis hin zu Systemen wie dem Pari-PEP\u00ae oder BA-Tube\u00ae. Grunds\u00e4tzlich wichtig ist, mit dem geringsten Atemwiderstand zu beginnen und f\u00fcr sich zu pr\u00fcfen, bei welchem Widerstand die Atemwege m\u00f6glichst lange aufbleiben.<\/p>\n<p>Zur Sekretmobilisation gibt es weitere Hilfsmittel, die teilweise auch nur in anderen L\u00e4ndern verwendet werden, wie z. B. eine sehr teure amerikanische Weste, die zwar gro\u00dfe Bewegungen in die Lunge bringt, einem jedoch nicht abnimmt, selbst die sekretl\u00f6sende Atmung anzuwenden. Verschiedene weitere Ger\u00e4te wie autogene Drainagen, die Active Cycle of Breathing Technique oder der Simeox\u00ae Physioassistent runden das Angebot ab. Sie alle haben Vor- und Nachteile, die der Patient mit dem Therapeuten besprechen sollte.<\/p>\n<p>Als Physiotherapeut liegt mein Schwerpunkt darin, den Patienten wirklich anzufassen, zu f\u00fchlen, wo das Problem ist, und dann zu behandeln. Notwendig ist es, zu betonen, dass ich nur unterst\u00fctzend t\u00e4tig sein kann und die Hauptatemarbeit beim Patienten liegt. Deshalb ist die Bereitschaft, mitzuarbeiten, essenziell.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d47942983\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t<div class=\"divider-wrap\" data-alignment=\"center\"><div style=\"margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;\" data-width=\"20%\" data-animate=\"\" data-animation-delay=\"\" data-color=\"accent-color\" class=\"divider-small-border\"><\/div><\/div><p style=\"font-size: 30px;color: #004267;line-height: 2;text-align: center\" class=\"vc_custom_heading vc_do_custom_heading\" >Kein Hilfsmittel ersetzt die individuelle und aktive Arbeit am und mit dem Patienten!<\/p><div class=\"divider-wrap\" data-alignment=\"center\"><div style=\"margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;\" data-width=\"20%\" data-animate=\"\" data-animation-delay=\"\" data-color=\"accent-color\" class=\"divider-small-border\"><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d47943cfe\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p>Sobald sich der Schleim gel\u00f6st hat, ist das Entscheidende f\u00fcr den Patienten, in Bewegung zu kommen. Der Teufelskreis: \u201aIch bekomme schlecht Luft und wenn ich schlecht Luft bekomme, mache ich weniger und dann bekomme ich noch weniger Luft und kann wiederum noch weniger machen.\u2018 muss aufgel\u00f6st werden, da sonst die sozialen Kontakte weniger und Vermeidungsstrategien mehr werden. Diese Abw\u00e4rtsspirale durch Schonung gilt es unbedingt zu durchbrechen. Durch kontrollierte k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t, unabh\u00e4ngig von Schweregrad und Alter, lassen sich positive Effekte auf verschiedene Organe erreichen und die Lebensqualit\u00e4t steigt. Zu beachten ist, dass die Bewegung der Atmung angepasst wird und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Nicht-Betroffenen ist es wichtig zu wissen, dass die Atemarbeit eines COPD-Patienten bereits in Ruhe zw\u00f6lfmal (!) erh\u00f6ht ist. Hinzu kommt, dass das Fingerpulsoximeter mit seiner S\u00e4ttigungsmessung keinen Aufschluss dar\u00fcber gibt, wie gut der Betroffene Luft bekommt. So kann es sein, dass ein Patient mit einer S\u00e4ttigung von 75 einen Gehtest von 380 m hinlegt, w\u00e4hrend ein anderer mit einer S\u00e4ttigung von 98 nur knappe 100 m schafft.<\/p>\n<p>Um die Einschr\u00e4nkung als Angeh\u00f6riger in Ans\u00e4tzen nachvollziehen zu k\u00f6nnen, kann sich der Lungengesunde einmal hinsetzen und durch einen Strohhalm atmen. F\u00e4ngt er dann noch an, \u00dcbungen zu machen, wird er wahrscheinlich nach 40 Sekunden nicht mehr k\u00f6nnen, weil der Lufthunger so gro\u00df ist.<\/p>\n<p>Die Arbeit mit dem Physiotherapeuten dient auch zur Vermittlung von \u00f6konomischen Techniken:<\/p>\n<ul>\n<li>Abbau von Angst<\/li>\n<li>Energieeinsparung<\/li>\n<li>Aufbau von Muskulatur<\/li>\n<li>Selbstst\u00e4ndigkeit \/ Selbstwertgef\u00fchl<\/li>\n<li>Existenzerhalt (z. B. bei Alleinstehenden)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Klinik erlebe ich immer wieder, dass Patienten bei Belastungstests davon ausgehen, dass die Stufen ihrer mobilen Sauerstoffger\u00e4te der Literanzahl entsprechen. Ein mobiler Konzentrator ist auf Stufe 5 nicht gleichzusetzen mit 5 Litern. Unter Belastung bekommen wir eine schnellere Atmung und dann wird das Ger\u00e4t dauerhaft angetriggert. Ist man aber schon wieder in der Ausatmung, ist man in dem Moment nicht mehr gut versorgt und ein Demandsystem unter Belastung vielleicht nicht das Richtige. Es gilt also im Einzelfall immer zu pr\u00fcfen, ob ggf. mit einem Dauerflow-System besser trainiert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bei der Wahl eines Rollators sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser zum K\u00f6rperbau passt, damit der Betroffene in aufrechter Haltung daran stehen kann, um besser Luft zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten und jemanden anzuleiten, denn die K\u00f6rperhaltung kann die Vitalkapazit\u00e4t zu 30 Prozent beeinflussen.<\/p>\n<p>Trainieren sollte man Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit sowie Koordination. Dabei gilt es f\u00fcr mich als Therapeuten zu beachten, dass ich den Patienten mit einem individuellen Trainingsplan niedrigschwellig abhole und ihm das Gef\u00fchl gebe, das Pensum gut bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Wichtig ist am Anfang vor allem, dass der Betroffene in Bewegung kommt und durch kleine Erfolge am Ball bleibt. Wir setzen dabei gern auf Intervalltraining zwischen 30 und 60 Sekunden mit anschlie\u00dfender Pause von 30 Sekunden. Dadurch hat die Lunge Zeit, sich wieder zu entbl\u00e4hen, ehe es in das n\u00e4chste Belastungsintervall geht. Zum individuellen Trainingsplan geh\u00f6rt auch, ausf\u00fchrlich abzufragen, in welchen Lebensumst\u00e4nden sich der Patient befindet, ob er zu Hause z. B. Treppen zu gehen hat, ob er gern Fahrrad f\u00e4hrt, ob er h\u00e4ufiger schwere Einkaufst\u00fcten tragen muss usw.<\/p>\n<p>Um einen Trainingseffekt auszul\u00f6sen, sollte zwei- bis dreimal in der Woche trainiert werden, wobei Erholungszeiten einzuhalten sind. H\u00e4ufigeres Training f\u00fchrt nur zu wenig oder keiner Leistungssteigerung, eher steigt die Verletzungsgefahr bei sinkender Leistungsbereitschaft. Zum Erhalt der Leistungsf\u00e4higkeit sollte eine Einheit pro Woche bei gleichbleibender Intensit\u00e4t durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d47944bae\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"light\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row has-row-bg-color  right_padding_30px left_padding_30px\"  style=\"padding-top: 30px; padding-bottom: 30px; --row-bg-color: #004267;\"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop using-bg-color\"  style=\"background-color: #004267; \"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 light left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<h2>Bewegung mit Bedacht: Wann Atemphysiotherapie pausieren sollte<\/h2>\n<p>1. Blutdruck &gt; 220\/120 mmHg (RRsyst\/RRdiast)<\/p>\n<p>2. Durchblutungsst\u00f6rung (Isch\u00e4miezeichen) oder bedrohliche Rhythmusst\u00f6rungen im Belastungs-EKG (Elektrokardiogramm<\/p>\n<p>3. Herzkranzgef\u00e4\u00dferkrankung mit Beschwerden (Symptomatische KHK)<\/p>\n<p>4. Herzmuskelschw\u00e4che mit Fl\u00fcssigkeitsansammlung im Herzen (Dekompensierte Herzinsuffizienz)<\/p>\n<p>5. Die Durchblutung beeinflussende Rhythmusst\u00f6rungen des Herzens (H\u00e4modynamisch wirksame Herzrhythmusst\u00f6rungen)<\/p>\n<p>6. Die Durchblutung beeinflussende Fehlbildung des Herzens (H\u00e4modynamisch bedeutsame Vitien)<\/p>\n<p>7. Unzureichend eingestellter Hochdruck im gro\u00dfen Kreislauf (artielle Hypertonie)<\/p>\n<p>8. Durch einen erh\u00f6hten Druck in der Lunge bedingte \u00dcberlastung der rechten Herzh\u00e4lfte, die (k\u00f6rperlich) nicht mehr ausgeglichen werden kann (Dekompensiertes Cor pulmonale)<\/p>\n<p>9. Rechtsherzbelastung bei Hochdruck in der Lunge (pulmonale Hypertonie: PAP &gt; 40 mmHg)<\/p>\n<p>10. Durch Viren und Bakterien bedingte akute Verschlechterung (Exazerbierte COPD \/ Infekt)<\/p>\n<p>11. Sonstige individuelle Gr\u00fcnde; Abraten des behandelnden Arztes<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>\n\t\t<div id=\"fws_6a71d47945a3b\"  data-column-margin=\"default\" data-midnight=\"dark\"  class=\"wpb_row vc_row-fluid vc_row\"  style=\"padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; \"><div class=\"row-bg-wrap\" data-bg-animation=\"none\" data-bg-animation-delay=\"\" data-bg-overlay=\"false\"><div class=\"inner-wrap row-bg-layer\" ><div class=\"row-bg viewport-desktop\"  style=\"\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"row_col_wrap_12 col span_12 dark left\">\n\t<div  class=\"vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone\"  data-padding-pos=\"all\" data-has-bg-color=\"false\" data-bg-color=\"\" data-bg-opacity=\"1\" data-animation=\"\" data-delay=\"0\" >\n\t\t<div class=\"vc_column-inner\" >\n\t\t\t<div class=\"wpb_wrapper\">\n\t\t\t\t\n<div class=\"wpb_text_column wpb_content_element\" >\n\t<p>Das Ziel ist, genau die F\u00e4higkeiten aufzutrainieren, die der Betroffene in seinem Leben ben\u00f6tigt. Und damit er das auch \u00fcber die Zeit in der Klinik hinaus dauerhaft trainiert, ist es wichtig, dass die Bewegung Spa\u00df macht. Heute gibt es viele gute Sport-Apps mit interessanten Trainingsans\u00e4tzen (z. B. <a href=\"https:\/\/alpha1-deutschland.org\/en\/promise-geht-in-die-verlaengerung\/\">das Sportprogramm PROMISE von Dr. Inga Jarosch und Dr. Tessa Schneeberger<\/a> und Sportarten, die auf einer Wii oder mit Virtual Reality gespielt werden k\u00f6nnen. Wir erleben h\u00e4ufiger im Klinikalltag, dass Patienten bei einem Puls von 120 auf dem Fahrradergometer ihr Anstrengungsgef\u00fchl mit einer 8 beschreiben. Tragen sie aber bei gleichem Puls eine Virtual-Reality-Brille, reduziert sich das Gef\u00fchl der Anstrengung auf die H\u00e4lfte, eben weil sie abgelenkt sind. Neben allem Training darf die anschlie\u00dfende Entspannung nicht au\u00dfer Acht gelassen werden, da sie f\u00fcr K\u00f6rper und Seele zur Erholung essenziell ist. Ob sich der Betroffene nun eine der verschiedenen Entspannungstechniken aussucht oder z. B. beim Musikh\u00f6ren regeneriert, ist dabei unerheblich und individuell. Wichtig ist, sich regelm\u00e4\u00dfig diese Zeit zu nehmen.<\/p>\n<p>Mein Ziel ist, dass der Patient und ich so gut zusammenarbeiten, dass er mich eines Tages gut trainiert, freundlich zur Seite schubst, da er selbst wei\u00df, wie er sich optimal um sich selbst k\u00fcmmern kann. Dann habe ich als Physiotherapeut alles richtig gemacht und bin zufrieden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n\n\t\t\t<\/div> \n\t\t<\/div>\n\t<\/div> \n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AutorIn Referat: Thomas Hillmann, Zusammenfassung Gabi Niethammer | So erschienen im Alpha1-Journal 2\/2022. 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