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	<title>Digitalisierung bei Alpha-1: Tools und Chancen | Alpha1 Deutschland</title>
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	<title>Digitalisierung bei Alpha-1: Tools und Chancen | Alpha1 Deutschland</title>
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		<title>Künstliche Intelligenz verstehen – was ChatGPT &#038; Co. (aktuell) wirklich können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 12:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/kuenstliche-intelligenz-verstehen-chancen-grenzen">Künstliche Intelligenz verstehen – was ChatGPT &#038; Co. (aktuell) wirklich können</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Patrick Straub, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2025</a>.</strong></p>
</div>



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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p><strong>Nie war Wissen so nah. Ein Klick, ein Satz – und schon formuliert eine künstliche Intelligenz die perfekte Antwort. Doch wenn es um die eigene Gesundheit geht, um Unsicherheit, Hoffnung oder Angst, wird die Sache komplizierter. </strong></p>
<p><strong>Gerade Menschen mit seltenen Erkrankungen wie Alpha-1-Antitrypsin-Mangel wissen, wie mühsam die Suche nach verlässlichen Informationen sein kann. Da scheint eine Maschine, die jede Frage sofort beantwortet, verlockend. Aber lohnt sich das Vertrauen? </strong></p>
<h2><span style="color: #004267;">Was ist eigentlich ein „Sprachmodell“? </span></h2>
<p>Wenn heute von „künstlicher Intelligenz“ gesprochen wird, ist damit meist eine bestimmte Form gemeint: sogenannte Large Language Models (LLMs), also große Sprachmodelle. Das klingt kompliziert, ist aber im Grunde ein Computerprogramm, das mit sehr vielen Texten trainiert wurde. Man kann es sich vorstellen wie eine riesige Bibliothek, in der das Programm gelernt hat, wie Sprache funktioniert. Es weiß, welche Wörter häufig zusammen vorkommen, wie Sätze gebaut sind und wie man eine Antwort formuliert, die sinnvoll klingt.</p>
<p>ChatGPT, Gemini oder andere Systeme nutzen dieses Wissen, um Texte zu schreiben oder Fragen zu beantworten. Dabei denken sie aber nicht wie Menschen – sie „verstehen“ den Inhalt nicht wirklich. Stattdessen berechnen sie, welches Wort am wahrscheinlichsten als Nächstes folgt.</p>
<p>Wenn man also fragt: „Was ist eine Lungenfibrose?“, sucht das Programm in seiner inneren „Sprachwelt“ nach Mustern und Formulierungen, die gut passen. So entsteht der Eindruck, es würde wirklich wissen, worum es geht – obwohl es in Wahrheit nur Sprache nachahmt.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wie entstehen die Antworten?</span></h2>
<p>Damit ein solches System antworten kann, wurde es mit Milliarden von Wörtern aus Büchern, Zeitungen und Internetseiten trainiert. So hat es gelernt, wie Menschen über Dinge zu schreiben.</p>
<p>Systeme wie z. B. ChatGPT oder Gemini können heute zusätzlich auf aktuelle Informationen zugreifen – etwa über eine Internetverbindung. Das nennt man Grounding. Dabei sucht das Programm gezielt nach verlässlichen Quellen, um seine Antwort zu prüfen oder zu ergänzen.<br />
Trotzdem ist Vorsicht geboten: Nicht jede Quelle im Internet ist zuverlässig, und auch moderne KI-Modelle können sich irren. Sie kombinieren Sprachmuster mit gefundenen Daten – sie „wissen“ also nicht, was wahr ist, sondern versuchen nur, möglichst passende Antworten zu formulieren.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Warum viele Menschen KI spannend finden</span></h2>
<p>Wer eine seltene Erkrankung hat, kennt das Gefühl, in Suchmaschinen kaum hilfreiche Antworten zu finden. Viele Betroffene berichten, dass KI-Chatbots ihnen dabei helfen, Fachbegriffe zu verstehen oder Arztberichte zu entschlüsseln. Einige nutzen sie, um längere Texte zusammenzufassen oder um Fragen zu formulieren, die sie beim nächsten Arzttermin stellen möchten. KI kann auch emotional entlasten: Sie antwortet sofort, sie urteilt nicht, und sie ist jederzeit erreichbar. Das zeigt auch die Stärke dieser Technologie: Sie macht Wissen zugänglicher. Wer Schwierigkeiten mit dem Lesen, Sehen oder Tippen hat, kann per Spracheingabe mit ihr kommunizieren. Manche nutzen sie sogar, um fremdsprachige Texte zu übersetzen oder komplizierte wissenschaftliche Passagen in einfache Worte zu übertragen.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wo Licht ist, ist auch Schatten?</span></h2>
<p>So beeindruckend die Möglichkeiten sind – es gibt klare Grenzen. Eines der größten Probleme sind sogenannte „Halluzinationen“. Das bedeutet, dass die KI Dinge erfindet, wenn sie keine passende Antwort findet. Sie klingt dabei sehr überzeugend, obwohl das, was sie sagt, schlicht falsch ist.</p>
<p>Ein Beispiel: Fragt man nach einer seltenen Nebenwirkung eines Medikaments, kann es passieren, dass das Modell eine plausible, aber erfundene Antwort gibt. Das liegt daran, dass es nicht „weiß“, was wahr ist – es erzeugt Texte, die sprachlich glaubwürdig wirken.</p>
<p>Auch der Datenschutz ist wichtig. Einige KI-Systeme speichern Eingaben, um die Dienste zu verbessern. Je nach Anbieter kann man dies teilweise deaktivieren. Wer also seine Krankengeschichte, Laborwerte oder persönliche Daten eintippt, riskiert, dass diese Informationen auf fremden Servern landen.</p>
<p>Und noch etwas: KI ist nicht objektiv. Sie lernt aus menschlichen Texten – und Menschen machen Fehler oder haben Vorurteile. Wenn ein Sprachmodell also auf solche Texte trainiert wurde, kann es diese Verzerrungen übernehmen.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wie man KI sicher nutzt</span></h2>
<p>Ganz verzichten muss man auf ChatGPT und Co. deshalb nicht. Es geht darum, sie bewusst und klug zu verwenden.</p>
<p><strong>Hier ein paar einfache Regeln:</strong></p>
<p><strong>1. Keine persönlichen Daten eingeben.<br />
</strong>Keine Namen, keine Diagnosen, keine Dokumente hochladen.</p>
<p><strong>2. Gesundheitsinfos immer prüfen.</strong><br />
Offizielle Quellen sind besser: z. B. Unikliniken, Patientenorganisationen oder das Robert Koch- Institut.</p>
<p><strong>3. KI als Hilfe, nicht als Arzt.</strong><br />
Man kann sich Dinge erklären lassen, aber niemals eine Diagnose oder Therapieentscheidung allein darauf stützen.</p>
<p><strong>4. Gesunden Menschenverstand behalten.</strong><br />
Wenn etwas merkwürdig klingt – lieber nochmal nachlesen oder jemanden fragen, der sich auskennt.</p>
<p><strong>5. Nachfragen, woher Informationen stammen.</strong><br />
Viele KIs können inzwischen angeben, auf welche Quellen sie sich stützen. Wer also wissen möchte, wie eine Antwort zustande kommt, kann ruhig fragen: „Welche Quelle nutzt du dafür?“ – das erhöht die Transparenz und Nachvollziehbarkeit.</p>
<p><strong>Wer sich an diese Grundsätze hält, kann viel Nutzen aus der Technik ziehen, ohne sich zu gefährden.</strong></p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Zukunft mit Augenmaß</span></h2>
<p>Künstliche Intelligenz wird die Medizin verändern – das steht fest. Doch wie sehr wir ihr vertrauen, hängt davon ab, wie verantwortungsvoll wir sie einsetzen. KI kann uns helfen, informierter zu sein, besser vorbereitet ins Arztgespräch zu gehen und Zusammenhänge zu verstehen. Sie kann uns aber auch in die Irre führen, wenn wir sie unkritisch nutzen.</p>
<p>Darum ist Aufklärung so wichtig. Wer weiß, wie KI funktioniert, kann ihre Antworten einordnen. Sie ist weder allwissend noch gefährlich per se – sondern ein Werkzeug. Und wie bei jedem Werkzeug gilt: Es kommt darauf an, wie man es benutzt.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Mit klarem Kopf und offenem Blick</span></h2>
<p>ChatGPT, Gemini und ähnliche Programme können wertvolle Begleiter im Alltag sein – auch und gerade für Menschen mit seltenen Krankheiten. Sie übersetzen, erklären, helfen beim Verstehen. Aber sie ersetzen kein medizinisches Fachwissen.</p>
<p>Die beste Haltung ist: neugierig bleiben, aber kritisch. So lässt sich die neue Technik sicher und sinnvoll nutzen – und vielleicht hilft sie am Ende sogar dabei, ein Stück mehr Klarheit in das eigene Leben mit einer seltenen Krankheit zu bringen.</p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Wichtige Begriffe rund um Künstliche Intelligenz </span></h2>
<h3><span style="color: #004267;">Künstliche Intelligenz (KI) </span></h3>
<p>Das ist ein Sammelbegriff für Computerprogramme, die Aufgaben lösen, für die normalerweise menschliches Denken nötig ist – etwa Sprache verstehen, Texte schreiben oder Muster erkennen.</p>
<h3><span style="color: #004267;">Sprachmodell/LLM (Large Language Model) </span></h3>
<p>Ein Computerprogramm, das gelernt hat, Sprache zu „verstehen“ und zu erzeugen. Es wurde mit riesigen Mengen an Texten trainiert, um passende Antworten zu formulieren. ChatGPT, Gemini oder Claude gehören dazu.</p>
<h3><span style="color: #004267;">Prompt </span></h3>
<p>So nennt man die Eingabe, also die Frage oder Anweisung, die man der KI stellt. Ein klar formulierter Prompt führt meist zu besseren Antworten. Beispiel: „Erkläre mir, was Lungenfibrose ist – in einfachen Worten.“</p>
<h3><span style="color: #004267;">Grounding </span></h3>
<p>Das bedeutet, dass eine KI aktuelle Informationen aus dem Internet oder aus bestimmten Datenquellen hinzuzieht, um ihre Antwort zu prüfen oder zu ergänzen. So kann sie auf dem neuesten Stand bleiben.</p>
<h3><span style="color: #004267;">Halluzination </span></h3>
<p>So nennt man es, wenn eine KI etwas „erfindet“ – also eine Antwort gibt, die zwar überzeugend klingt, aber nicht stimmt.</p>
<h3><span style="color: #004267;">Perplexity.ai</span></h3>
<p>Das ist eine Suchmaschine, die KI nutzt, um Fragen direkt zu beantworten – ähnlich wie ChatGPT, aber mit einem starken Fokus auf aktuelle Informationen aus dem Internet. Perplexity zeigt Quellen an, fasst Inhalte zusammen und hilft dabei, schnell verlässliche Antworten zu finden.</p>
</div>




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	<h2><span style="color: #004267;">Weiterführende Informationen und seriöse Quellen </span></h2>
<p>Wer sich näher informieren möchte, findet hier einige vertrauenswürdige Anlaufstellen rund um das Thema Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen:</p>
<h3><span style="color: #004267;">Bundesärztekammer – „KI in der Gesundheitsversorgung“ (Thesenpapier) </span></h3>
<p>Beschreibt, wie Ärztinnen und Ärzte KI verantwortungsvoll einsetzen können und welche ethischen Fragen dabei wichtig sind.<br />
<a href="https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Digitalisierung/Thesenpapier_KI_in_der_Gesundheitsversorgung_03.2025.pdf?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mehr erfahren</strong></a></p>
<h3><span style="color: #004267;">Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) – Praxiswissen KI  </span></h3>
<p>Ein kompakter Überblick für medizinisches Personal und Patientinnen und Patienten, mit vielen praktischen Fragen zum sicheren Umgang mit KI.<br />
<a href="https://www.kbv.de/documents/infothek/publikationen/praxiswissen/praxiswissen-ki.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mehr erfahren</strong></a></p>
<h3><span style="color: #004267;">mehr erfahren Bundesministerium für Gesundheit (BMG) – „KI trifft Gesundheit“ </span></h3>
<p>Eine leicht verständliche Broschüre mit Beispielen, wo KI schon heute in der Versorgung eingesetzt wird.<br />
<a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/ki-trifft-gesundheit?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><strong>Mehr erfahren</strong></a></p>
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		<title>Dr. Andreas Hoheisel: Künstliche Intelligenz in der Medizin</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/dr-andreas-hoheisel-kuenstliche-intelligenz-in-der-medizin</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2024 13:42:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alpha1-deutschland.org/?p=6519</guid>

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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Zusammenfassung: Sabine Habicht, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 1/2024</a>.</strong></p>
</div>



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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Aktuell wird vor allem über ChatGPT in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) berichtet, doch zu KI gehört sehr viel mehr. Zunächst stellt sich jedoch die Frage: <strong>Was ist eigentlich Künstliche Intelligenz?</strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz (KI) bezieht sich auf die Fähigkeit von Computersystemen, Aufgaben auszuführen, die normalerweise den Fähigkeiten menschlicher Intelligenz zugeschrieben werden. Diese Aufgaben können Problemlösung, Spracherkennung, visuelle Wahrnehmung, Lernen, Planung, Entscheidungsfindung und vieles mehr umfassen. Die Technologiemodelle der Computersysteme, die derzeit eingesetzt werden, um KI zu realisieren, verfolgen ganz verschiedene Ansätze:</p>
<h2><span style="color: #004267;">Maschinelles Lernen (ML):</span></h2>
<p>Hierbei handelt es sich um einen Ansatz, bei dem Computer auf Daten trainiert werden, um Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen, ohne dafür explizit programmiert zu werden.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Neuronale Netzwerke:</span></h2>
<p>Diese Systeme sind von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns inspiriert. Künstliche neuronale Netze sind Algorithmen (Rechenvorgänge nach bestimmten sich wiederholenden Schemata) und bestehen aus miteinander verbundenen Knotenpunkten (Neuronen), die Informationen, insbesondere aus den Bereichen Statistik, Informatik und Wirtschaft erlernen und verarbeiten können.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Natürliche Sprachverarbeitung (NLP):</span></h2>
<p>Hierbei werden Algorithmen und Techniken eingesetzt, um menschliche Sprache zu verarbeiten, zu verstehen und zu generieren, wie dies z.B. bei ChatGPT der Fall ist.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Computer Vision:</span></h2>
<p>Diese Technik bezieht sich auf die Fähigkeit von Computern, visuelle Informationen zu interpretieren und zu verstehen. Computer Vision wird in Bereichen wie Bilderkennung, Gesichtserkennung, medizinischer Bildgebung und autonomem Fahren eingesetzt.</p>
<p>Jedes der vier benannten Technologiemodelle kommt auch bereits in der Medizin zum Einsatz. Die weltweiten Umsatzerwartungen durch KI im Gesundheitswesen sind enorm und gehen von einer fast Verzehnfachung bis zum Jahr 2028 aus (Quelle: Statista 2024). Ärzte und Patienten werden in der Zukunft mehr und mehr von digitaler Medizin begleitet werden: von der Prävention, über Screening, Diagnose und Therapie bis hin zur Nachsorge.</p>
</div>




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	<p>ChatGPT = Chatbot Generative Pre-trained Transforder, ist eine Software, in die Millionen Texte aus dem Internet, aus Zeitungsartikeln, aus Büchern und vielen anderen Ressourcen „eingespeist“ werden. Basierend auf diesen Daten wird das Computersystem „trainiert“. Benutzer können mittels Texteingabe mit ChatGPT menschenähnlich kommunizieren. Das Besondere daran ist, dass der Chatbot aus dieser Unterhaltung lernt und auf dessen Grundlage z.B. komplizierte Sachverhalte erklären, Texte produzieren oder sogar Nachrichten schreiben kann. ChatGPT wurde von OpenAI, einem kalifornischen KI-Forschungsunternehmen, entwickelt.</p>
</div>




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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<h2><span style="color: #004267;">Welche Vorteile kann KI für Patienten haben?</span></h2>
<h3>1. Früherkennung und Diagnose</h3>
<p>KI-Systeme können helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und genaue Diagnosen zu stellen, indem sie große Mengen an Patientendaten analysieren und Muster erkennen, die von Ärzten möglicherweise übersehen werden.</p>
<p>Auch bei Alpha-1-Antitrpysin-Mangel ist eine Früherkennung wünschenswert, denn meist wird die Diagnose bei vielen Patienten viel zu spät und manchmal gar nicht gestellt. Computersysteme, die vorhandene Symptome analysieren und mögliche Ursachen präsentieren, können zukünftig hilfreich sein. So lautet z.B. bei ChatGPT auf die Fragestellung: „Ich habe ein Lungenemphysem und nie geraucht. Mein Vater ist an einer Lebererkrankung gestorben. Was könnte ich haben“, die Antwort: „… verschiedene Erkrankungen könnten infrage kommen, darunter genetische Störungen wie Alpha- 1-Antitrypsin-Mangel, der sowohl die Lunge als auch die Leber beeinflussen kann …“. Dieser Hinweis und die Einbeziehung von Alpha1 in die möglichen Erkrankungsursachen der Symptomatik könnten für eine frühe Diagnose richtungsweisend sein.</p>
<h3>2. Personalisierte Medizin</h3>
<p>Durch die Analyse von genetischen Informationen, Gesundheitsdaten und anderen relevanten Informationen können KI-Systeme personalisierte Behandlungspläne erstellen, die auf die individuellen Bedürfnisse und Merkmale eines Patienten zugeschnitten sind.</p>
<h3>3. Medikamentenmanagement:</h3>
<p>KI kann Patienten helfen, ihre Medikamente effektiver zu verwalten, indem sie Erinnerungen an die Einnahme von Medikamenten sendet, Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten überwacht und sogar Vorschläge für alternative Behandlungsoptionen formuliert. Insbesondere bei chronisch erkrankten Patienten, bei denen oftmals weitere Begleiterkrankungen vorliegen können, wie dies z.B. bei COPD der Fall ist, ist häufig die Verordnung einer Vielzahl von Medikamenten erforderlich. KI-Systeme können Ärzte bei der Optimierung einer möglichst geringen Anzahl von Verordnungen unterstützen und zudem effizienter mögliche Wechselwirkungen erkennen.</p>
<h3>Gesundheitsmanagement und Lebensstilberatung:</h3>
<p>KI-gestützte Gesundheits- und Wellness-Apps können Patienten dabei unterstützen, ihren Lebensstil zu verbessern, indem sie Ernährungs- und Fitnessberatung anbieten, Schlafmuster überwachen und bei der Stressbewältigung helfen. In der Schlafmedizin findet bereits heute eine KI-gestützte Fernüberwachung statt, die sich bewährt hat. Befunde, aktuelle Parameter können ohne Zeitverzögerung übertragen, die Situation des Patienten überwacht und die Therapiemaßnahmen stets angepasst umgesetzt werden.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel im Gesundheitsmanagement ist die digitale Gesundheitsanwendung (DIGA) „kaia“ für COPDPatienten, die durch ihren behandelnden Lungenfacharzt kostenfrei per Rezept verordnet werden kann. Durch die Anwendung dieser App kann tägliches Training zu Hause begleitet und optimiert werden. Ein integrierter Bewegungsscanner ermöglicht beispielsweise Korrekturempfehlungen in Echtzeit und hilft so bei der korrekten Umsetzung der Übungen und Fehlervermeidung.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Welche Vorteile kann KI für Ärzte haben?</span></h2>
<p>„Entscheidend ist zunächst, dass der Mensch die Kontrolle über die KI behält! Es ist wichtig, dass Ärzte immer in der Lage sind, mögliche Fehler der KI und deren Quellen zu erkennen. Das setzt wiederum voraus, dass Ärzte nachvollziehen und verstehen können, wie KI entsteht und wie der angewendete Algorithmus zu Ergebnissen kommt“, formuliert die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaft (AWMF) – eines der wichtigsten Fachgremien in Deutschland – und fordert mehr Lehre zu KI-Anwendungen bereits im Medizinstudium.</p>
<p><strong>Diese geforderte Grundlage gilt es, nun in die Realität umzusetzen!</strong></p>
<p>Wo KI die Arbeit der Ärzte zukünftig unterstützen kann, zeigen bereits vielfältige Studien, allerdings keineswegs immer mit einem Vorteil für die KI, nachfolgend zwei Beispiele:</p>
<ul>
<li>KI-Apps erkennen Hautkrebs so zuverlässig wie Ärzte. Die KI-Anwendung neigt in der Behandlungsempfehlung tendenziell dazu, mehr gutartige Läsionen zu entfernen, als Expertinnen und Experten dies würden. Wenn man das beachtet, ist die KI-Anwendung durchaus einsetzbar. Zu bedenken ist aber, dass bei unkritischem Einsatz zu viele falsch-positive Befunde abgeklärt werden müssten. (Quelle: Menzies SW et al. LancetDigital Health 2023)</li>
<li>KI könnte Kliniker bei der Diagnose von hospitalisierten Patienten unterstützen – so die Hypothese. Systematische Verzerrungen in KI-Modellen können jedoch die Diagnosegenauigkeit der Kliniker verschlechtern (Quelle: Jabbour S et al. JAMA 2023)</li>
</ul>
<h2><span style="color: #004267;">KI und Alpha-1-Antitrypsin-Mangel</span></h2>
<p>Es finden sich ebenso Forschungsprojekte, die unmittelbar den Alpha-1-Antitrpysin-Mangel betreffen. Nachfolgend zwei aktuelle Projekte: Ein kombiniertes Modell maschinellen Lernens (ML) zur Vorhersage der klinischen Ergebnisse von Patienten mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel und damit assoziierten Lebererkrankungen auf Basis der britischen Biodatenbank hat im Wesentlichen zwei Ziele: Zum einen, ein besseres Verständnis für das Fortschreiten der Erkrankung zu entwickeln und zum anderen den rechtzeitigen Zeitpunkt zur Notwendigkeit der Einleitung spezifischer therapeutischer Maßnahmen besser zu erkennen.</p>
</div>




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		<div id="fws_6a38b57d52b31"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
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				<div class="divider-wrap" data-alignment="center"><div style="margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;" data-width="20%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="accent-color" class="divider-small-border"></div></div><p style="font-size: 30px;color: #004267;line-height: 2;text-align: center" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >„KI kann und wird den Arztbesuch nicht ersetzen, KI braucht immer ein Feedback eines erfahrenen Arztes!“</p><div class="divider-wrap" data-alignment="center"><div style="margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;" data-width="20%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="accent-color" class="divider-small-border"></div></div>
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		<div id="fws_6a38b57d54259"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Eine weitere wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Zusammenarbeit künstlicher Intelligenz und Lungenfachärzten im Hinblick auf die Verbesserung der Interpretationsgenauigkeit von Lungenfunktionstests. Die bei dieser Untersuchung teilnehmenden Pneumologen nutzten für ihre Entscheidungen auch ein Feedback der KI und verbesserten dabei durchweg ihre Beurteilung, wenn die KI korrekte Vorhersagen lieferte.</p>
<p>Als Schlussfolgerung zeigt sich, dass eine Zusammenarbeit zwischen einem Pneumologen und KI bei der Interpretation von Lungenfunktionen optimierter ist als die Befundung des einzelnen Pneumologen ohne KIUnterstützung.</p>
<p>Weiterhin etabliert KI sich zunehmend im Bereich der Radiologie, was möglicherweise eine Verbesserung in der Emphysem- Diagnostik und auch im Hinblick auf ein frühzeitiges Erkennen eines Exazerbationsrisikos (Risiko für eine akute Verschlechterung) bedeutsam sein kann.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Zusammenfassung</span></h2>
<p>Künstliche Intelligenz geht einher mit einer rasanten Entwicklung neuer technischer Optionen und KI verändert die Medizin. Die verschiedenen KI-Modelle entwickeln sich kontinuierlich weiter und verbessern sich zunehmend, was gleichzeitig zu einer Erweiterung der möglichen Aufgabenbereiche führt – sogar so weit, dass KI als „Entwicklungshelfer“ für neue Medikamente in Betracht gezogen wird.</p>
<p>Dennoch, darf KI keinesfalls überschätzt werden, denn wo es Licht gibt, gibt es immer auch Schatten. Ärzte und Patienten sollten die Chancen, aber ebenso die Risiken sowie Grenzen von KI kennen. Entscheidend ist, sich mit dem Thema KI auseinanderzusetzen – und sowohl die Vorteile als auch die Nachteile zu berücksichtigen. KI kann und wird den Arztbesuch nicht ersetzen, KI braucht immer ein Feedback eines erfahrenen Arztes!</p>
</div>




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			</item>
		<item>
		<title>Die neue SelEe-App macht Betroffene zu Forschern</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/die-neue-selee-app-macht-betroffene-zu-forschern</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2024 15:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<div id="fws_6a38b57d56a71"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Marion Wilkens, 1. Vorsitzende Alpha1 Deutschland e.V.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Das Institut für Medizininformatik der Goethe Universität Frankfurt am Universitätsklinikum Frankfurt und die Hochschule Hof haben gemeinsam im Rahmen des Projektes „SelEe -Seltene Erkrankungen bürgerwissenschaftlich erforschen“, eine App veröffentlicht.</p>
<div style="width: 1080px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-5921-1" width="1080" height="608" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/SelEe-Werbevideo.mp4?_=1" /><a href="https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/SelEe-Werbevideo.mp4">https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/SelEe-Werbevideo.mp4</a></video></div>
<p>Die App wurde als digitales Tagebuch und Begleiter gemeinsam mit Betroffenen von Seltenen Erkrankungen entwickelt. Es können Gesundheitsdaten wie beispielsweise Symptome, Schlaf, Ernährung oder physische Aktivitäten beliebig aufgezeichnet und ausgewertet werden. Die App kann kostenlos im Apple und Google Playstore runtergeladen werden.</p>
<p>Die App erfüllt die aktuellen gesetzlichen und ethischen Rahmenbedingungen und wurde von Fachexperten überprüft. Das Projekt wird dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.</p>
<p>Weiterführende Informationen zur SelEe-App finden Sie in den Artikeln unter den folgenden Links:</p>
<ul>
<li> <a href="https://www.achse-online.de/de/Aktuelles/2023/0622-SelEe-App-gelauncht-digitales-Tagebuch-fuer-Mensch.php">SelEe-App gelauncht: digitales Tagebuch für Menschen mit Seltenen Erkrankungen | ACHSE e.V. (achse-online.de)</a></li>
<li><a href="https://mfa-heute.de/2023/07/selee-seltene-krankheiten-per-app-erfassen/">SelEe &#8211; Seltene Krankheiten per App erfassen &#8211; MFA-heute.de</a></li>
</ul>
<p>Die Daten, die in die App gegeben werden, dienen der Forschung, was auch bei der Anmeldung nochmal bestätigt werden muss. Sie ist nicht intuitiv zu bedienen, daher ist unsere Empfehlung, sich die erklärenden Videos unbedingt anzuschauen!</p>
</div>




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		</div>
	</div> 
</div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung – eine kurze Übersicht</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/digitalisierung-eine-kurze-uebersicht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 15:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<div id="fws_6a38b57d59575"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Marion Wilkens, Alpha1 Deutschland e.V., so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 1/2022</a>.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Das Thema Digitalisierung ist derzeit sehr aktuell und so wollen auch wir uns damit beschäftigen. Was bedeutet es und wo könnte der Mehrwert für uns Patienten liegen? Wir werden versuchen, zukünftig in jedem Journal einen Artikel diesem Thema zu widmen.</p>
<p>Wir Patienten nutzen bereits häufig die digitale Welt, ohne es groß zu merken oder zu beachten. Wir nutzen Wearables (= Computertechnologien, die man nah am Körper oder am Kopf trägt), wie z. B. Schrittzähler oder Smartwatches und viele von uns nutzen die Welt der Apps (= Anwendungssoftware). Auch das so viel genutzte Internet ist natürlich digital und bietet sowohl uns als auch den Ärzten Rat und Hilfestellung. Man kann also sagen, die Digitalisierung ist im Gesundheitswesen angekommen.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Was bringt es aber uns, den Patienten?</span></h2>
<p>Durch die Schaffung neuer Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten kommen wir der personalisierten Medizin deutlich näher. Die Digitalisierung erleichtert die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren des Gesundheitswesens durch Nutzung von Internet, Mails, Videomeetings und Schulungen. Dem einzelnen Patienten wird ermöglicht, seine Gesundheit stärker zu monitoren und somit zu steuern, etwa durch Apps und Informationen im Internet. Unsere z. B. mittels Apps erfassten Daten könnten recht einfach ausgewertet werden. Zukünftig kann man durch solche Auswertungen eventuell eine Exazerbation (Verschlechterung) früher voraussagen und somit zeitnah gegensteuern. Natürlich sind das viele Daten, die dort ausgewertet werden müssten, das schafft weder der Arzt noch das medizinische Personal, da wäre eine KI (künstliche Intelligenz) hilfreich.</p>
<p>Dank der Pandemie bieten Ärzte mittlerweile teilweise Rat und Hilfestellungen via Internet als Videosprechstunde an und Patienten nehmen diese Dienstleistungen zunehmend in Anspruch. Gerade durch die Pandemie ist es gut für uns, nicht immer in die überfüllten Praxen zu müssen. Das spart uns Patienten Zeit und auch Kraft, die man für die manchmal langen Wege zum Facharzt nicht immer aufbringen kann, ganz zu schweigen vom Infektionsrisiko, das wir gerne minimieren möchten.</p>
<p>Unterstützt und angetrieben wird die Digitalisierung vorwiegend durch Leistungserbringer (Krankenkassen). Denn digitale Technologien können generell helfen, Herausforderungen, vor denen fast alle westlichen Gesundheitssysteme stehen, besser zu lösen. Zum Glück werden wir immer älter, was für das Gesundheitssystem allerdings eine echte Herausforderung ist. Auch kann es schwierig sein, eine gute Versorgung mit teuren medizinischen Innovationen für diejenigen chronisch Erkrankten leisten zu können, die in strukturschwachen ländlichen Gebieten leben.</p>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_6a38b57d5a884"  data-column-margin="default" data-midnight="dark" data-top-percent="2%"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: calc(100vw * 0.02); padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Gehört seit der Pandemie fast zum Alltag — virtuelle Arztsprechstunden.</p>
</div>




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	<h2><span style="color: #004267;">So steht auf den Seiten des Bundesministeriums folgendes:</span></h2>
<p>„Das Bundesministerium für Gesundheit hat das erkannt und in den vergangenen Jahren den Rahmen geschaffen, damit viele Vorteile der Digitalisierung genutzt werden können. Dabei sind wichtige Weichen gestellt worden, stets mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern. Zu nennen sind hierbei die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA), die Einführung des elektronischen Rezeptes (E-Rezept), die Schaffung eines neuen Zugangs für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA beziehungsweise „App auf Rezept“), das Voranbringen der Telemedizin oder auch den Aufbau des Forschungsdatenzentrums Gesundheit im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.“</p>
<ul>
<li>Über die Einführung der ePA haben wir bereits im Journal 1/2021 berichtet – viel mehr ist aus unserer Sicht leider auch noch nicht passiert und es nutzen viel zu wenig diese Möglichkeiten.</li>
<li>Gemäß den Angaben des Bundesinnenministeriums war der Weg zum E-Rezept ebenfalls sehr lang: „Denn ab dem 1. September 2022 werden die Apotheken flächendeckend in ganz Deutschland in der Lage sein, E-Rezepte einzulösen und mit den Krankenkassen abzurechnen.“ Erst so spät denke Sie? Auch wir dachten, das ginge bereits.</li>
<li>Wie sieht es bei den sogenannten DiGAs aus? Eine DiGA ist eine digitale Gesundheitsanwendung, ein Medizinprodukt, z. B. in Form einer App.</li>
</ul>
<p>Beim <a href="https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Aufgaben/DiGA-und-DiPA/_node.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)</a> finden Sie alles Wissenswertes, vor allem auch die Liste der auf Rezept erhältlichen DiGAs. Bisher sind in dem Verzeichnis 33 Apps zu finden. Doch nur wenige Ärzte haben bisher solche Apps verschrieben. Gute Apps finden Sie, wie ebenfalls bereits in unseren Journalen berichtet, indem Sie auf das PneumoDigital Siegel achten. Eine Liste sowie mehr Informationen finden Sie auf den <a href="https://www.atemwegsliga.de/aktuell/pneumodigital-gibt-orientierung-bei-der-suche-nach-der-passenden-app.html" target="_blank" rel="noopener">Seiten der Atemwegsliga</a>.</p>
<p>Letztlich erhoffen wir Betroffenen uns durch die digitalen Möglichkeiten im Gesundheitswesen eine Hilfestellung im Alltag und einen gut informierten Arzt, der vielleicht durch die Anwendungen der Hilfsmittel sogar mehr Zeit für uns und unsere Probleme hat.</p>
<p>Zurück zur Frage: Wie können wir all diese – eigentlich als Unterstützung für den Patienten gedachten – digitalen Werkzeuge vorantreiben? Können wir Einfluss auf die Digitalisierung nehmen?</p>
<p>Unsere Antwort: Ja! Denn die Digitalisierung kommt, egal, was wir machen. Aber sollen Krankenkassen, Ärzte und/oder Pharmafirmen darüber entscheiden, was wir Patienten brauchen? Besser ist es doch, von vornherein dabei zu sein und zu sagen, wie wir uns eine digitale Zukunft vorstellen und wie wir Nutzen daraus ziehen können.</p>
<p>Über Details und unsere Projekte werden wir Sie bestmöglich auf dem Laufenden halten.</p>
</div>




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