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	<title>Rückblick: Alpha1-Veranstaltungen 2021 | Alpha1 Deutschland</title>
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	<title>Rückblick: Alpha1-Veranstaltungen 2021 | Alpha1 Deutschland</title>
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		<title>SHG Rhein Main Nahe, Bericht vom Patiententag zum Thema &#8218;Impfungen&#8216;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[A1D-WebRedaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 05:47:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppentreffen]]></category>
		<category><![CDATA[SHG Rhein-Main-Nahe]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Nutzen der Impfungen übertrifft bei Weitem mögliche Schäden“ Impfen schützt vor Influenza, Covid und Pneumokokken und RSV-  CSL-Patiententag in Mainz Von Herbert Rude Impfungen sind wieder einmal in die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 style="font-weight: 400;">„Der Nutzen der Impfungen übertrifft bei Weitem mögliche Schäden“</h1>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Impfen schützt vor Influenza, Covid und Pneumokokken und RSV-  CSL-Patiententag in Mainz</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Von Herbert Rude</p>
<p style="font-weight: 400;">Impfungen sind wieder einmal in die Diskussion geraten, gerade auch weil in den USA mit Robert Kennedy seit dem vergangenen Jahr ein regelrechter Impfskeptiker an der Spitze des Gesundheitsministeriums steht. „Für Menschen mit Alpha-Antitrypsinmangel überwiegt der Nutzen aber bei Weitem mögliche Schäden“, so Pneumologin Camilla Lüttecke-Hecht jetzt auf dem Mainzer Mai-Patiententag, der turnusgemäß von CSL Behring ausgerichtet wurde.  Sie empfiehlt uns Alphas  Impfungen gegen Influenza, Pneumokokken, Covid und RSV. „Denn alle diese Krankheiten können die Lunge schwer schädigen“, so die Ärztin.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Corona-Viren führten in schwereren Fällen zu Thrombosen oder Blutgerinnseln in der Lunge, die den Gasaustausch lahmlegten.  RSV könne zu regelrechten Zelltrümmern in den Atemwegen führen, und Pneumokokken füllten die Alveolen mit Eiter und schädigten die Flimmerhärchen im Bronchiensystem.  Die echte Grippe oder Influenza könne sogar eine so genannte Superinfektion auslösen. Dann setzten sich auch noch Bakterien auf die schon durch die Viren belasten Atemwege drauf. „Die Grippewelle 1918/19 hat mehr Tote gefordert als der gesamte 1.Weltkrieg“, sagt Lüttecke-Hecht. Schätzungen gehen von bis zu 100 Millionen Opfern aus.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zwar könne keine Impfung die Krankheit zu 100 Prozent verhindern. Der Schutz vor Grippe liege bei 40 bis 60 Prozent, der Schutz vor Pneumokokken bei 60 bis 75 Prozent. Vor RSV und Corona sei man bei den Impfungen zu 80 bis 90 Prozent geschützt.  „Die Virenlasten sind aber bei Erkrankungen viel niedriger als bei Ungeimpften, und das Immunsystem kämpft schneller gegen die Krankheit an“, sagt Lüttecke-Hecht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Meinungen, man könne sich gegen diese Krankheiten auch so schützen, oder gerade die Impfungen führten zum Ausbruch der Infektionen, seien falsch, ergänzt sie. „Wir können keine Krankheit verimpfen“, so die Medizinerin: Das Problem sei, dass viele Impfungen im Herbst durchgeführt werden, wenn ohnehin bereits viele Erkältungsviren vorhanden seien.  „Manche tragen diese Viren bereits in sich, wenn sie geimpft werden“, sagt sie. Die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch, führe dann dazu, dass die Erkältung erst nach dem Impfen ausbreche und dann schnell mit einer echten Grippe verwechselt werde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und um den Viren auszuweichen, müsse man sich quasi 3 Monate einmauern, so die Pneumologin weiter.  Übertragen würden die Viren oder Bakterien durch Tröpfchen, zum Beispiel im Gespräch,  und damit sei ein Ausweichen so gut wie unmöglich Außerdem sei es ja gerade so, dass das Immunsystem immer wieder gegen Viren und Bakterien stimuliert werden müsse. „Die Folgen des Maskentragens in der Coronazeit sehen wir noch heute“, sagt sie. Das Immunsystem funktioniere, indem sich die T-Zellen im Körper sich an Erreger erinnern und  die B- oder Fresszellen zum Kampf gegen die Erreger aussenden.  „Eigentlich brauchen wir die Krankheit sogar, damit wir gesund bleiben“, so die Ärztin. Doch hier kämen nun die Impfungen ins Spiel.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Impfungen stellten den T-Zellen Baupläne oder Proteine der Viren zur Verfügung  ,„ohne die Krankheit zu übertragen“, wie sie betont.  Weil sie noch keine Antikörper hätten, seien deshalb die Impfungen für Kinder besonders wichtig. Andererseits werde das Immunsystem mit zunehmendem Alter immer  schwächer. „Deshalb sind Impfungen nicht nur für Kinder,  sondern auch für Ältere und Risikogruppen wichtig“, sagt sie.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bei Pneumokokken und RSV seien einmalige Impfungen nach dem derzeitigen Kenntnisstand ausreichend.  Gegen Influenza und auch gegen Corona seien jährliche Impfungen nötig, weil sich die Viren immer wieder veränderten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der nächste Mainzer Patiententag findet am 14. November statt. Er wird von Grifols ausgerichtet und sich unter anderem um die Alpha-1-Zentren drehen. Weitere Details folgen später auf der Website.</p>
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		<title>2. Hamburger Patiententag in der Asklepios Klinik Barmbek</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/hamburger-patiententag</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 11:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Heike Isensee, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2025</a>.</strong></p>
</div>



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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Ca. 50 Betroffene, Angehörige und Interessierte wurden am 04. Oktober 2025 herzlich von Prof. Ralf Eberhardt, dem Chefarzt der Abteilung Pneumologie und internistische Intensivmedizin, begrüßt. Gut verständlich führte er die Gruppe in das Thema Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ein und machte damit deutlich, wie wichtig es ist, alle Teilnehmenden auf einen soliden Wissensstand zu bringen, ehe verschiedene Themen gut vertieft werden können.</p>
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	<p>Marion Wilkens, Gabi Niethammer und Marion Deter stellten den Verein und die Bedeutung von Selbsthilfegruppen vor und freuten sich, dass sowohl vertraute Vereinsmitglieder als auch neue Betroffene an der Veranstaltung teilnahmen.</p>
<p>Dr. Natascha Wehnert, Oberärztin in der Abteilung Gastroenterologie, referierte sehr anschaulich über die Leber, die als häufig betroffenes Organ auf keinen Fall vergessen werden sollte. Hier stellte sie u.a. neben dem bekannten APRI-Score, der das Ausmaß einer Leberfibrose anhand von GOT-Wert und Thrombozytenzahl schätzt, den Fib4- Score vor. Dieser nimmt als Wert noch den GPT hinzu und berücksichtigt das Alter. Beide Berechnungsarten finden Sie auf unserer Homepage unter ‚Alpha-1 und die Leber‘. Ehe sich die Gruppe zum leckeren Mittagessen und munteren Austausch im überdachten Innenhof des Klinikums traf, hatte Prof. Eberhardt noch etwas ganz Besonderes geplant: den Auftritt des Chors ‚Aus der Puste‘ des Hamburger Konservatoriums unter der Leitung der reizenden Dänin Pernille Sieprath. Sieben Mitglieder sangen mit und ohne Sauerstoff mitreißende, selbstkomponierte Songs und holten die Teilnehmenden von den Stühlen. Sehr interessant war der Einsatz des Musikinstruments Kazoo, ein kleines Membranofon, bei dem durch Hineinsingen eine Membran in Schwingung versetzt und so der Ton der eigenen Stimme verändert wird. Wie das Singen selbst trainiert auch das die Lunge.</p>
<p>Was wäre ein Patiententag ohne Lungensporteinheit? Silke Dammasch bewegte die Gruppe fröhlich und effizient nach dem Essen und machte den Kopf frei für die nachfolgende interaktive Fragerunde: ‚Wer weiß denn so was?‘, bei der die Referentinnen und Referenten zu allen Alpha-1-Themen gelöchert werden durften.</p>
<p>Immer wieder eins der am meisten erwarteten Referate betrifft das Thema Forschung. Prof. Eberhardt stellte die laufenden Studien vor und gab Hoffnung, dass sich einige von ihnen auf einem sehr guten Weg befinden.</p>
<p>Den sehr interessanten Abschluss machte Prof. Franziska Trudzinski, Ltd. Oberärztin der Abt. Pneumologie und Beatmungsmedizin in der Thoraxklinik Heidelberg. Sie stellte das wichtige EARCO-Register vor und gab Einblicke in die internationale Alpha-1-Welt.</p>
<p>Prof. Eberhardt und sein Team haben zum zweiten Mal einen sehr gelungenen Patiententag organisiert, der neben hochwertiger Fachinformation auch genügend Zeit für Austausch miteinander ließ. Sein Wunsch nach einem informativen, stärkenden und inspirierenden Tag hat sich für mich bestens erfüllt. Danke dafür.</p>
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		<title>3. Alpha1-Patiententag in Kempten im Allgäu</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/alpha1-patiententag-in-kempten-im-allgaeu</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 09:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Heike Isensee, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2025</a>.</strong></p>
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	<p>Am 19. Juli 2025 hatte CSL Behring zum 3. Alpha1-Antitrypsin-Mangel-Patiententag nach Kempten ins Hotel St. Raphael eingeladen, und ich durfte mit dabei sein. Die Veranstaltung war gut besucht, das Programm vielversprechend, die Referenten hochkarätig und der Veranstaltungsort ließ keine Wünsche offen.</p>
<p>Gleich zu Beginn stellte Herr Prof. Schumann, Chefarzt der Pneumologie im Klinikverbund Allgäu, die Möglichkeiten zur Versorgung von Alpha-1-Patienten im Allgäu vor. Wir erfuhren, dass die Klinik in Kempten – seit 2015 Alpha-1-Zentrum – mit Wangen zusammenarbeitet. Ebenso sind Mindelheim und Immenstadt weitere Zentren, an die sich Betroffene wenden können. Dies ist auch hilfreich zu wissen bei der Planung eines Urlaubes im Allgäu!</p>
<p>Der rote Faden, der sich durch die ganze Veranstaltung ziehen sollte, war die Frage, inwieweit es Unterschiede macht, ob man als Frau oder als Mann an Alpha1 erkrankt ist. Im Beitrag von Frau Prof. Dr. Trudzinski (Thorax-Klinik Heidelberg), die online aus ihrem Urlaub zugeschaltet war, wurde die Frage erläutert, welche geschlechterspezifischen Unterschiede sich anhand eines Alpha1-Registers ermitteln lassen. Empfehlungen für eine adäquate Therapie sind nur aussprechbar, wenn man große Datenmengen zur Verfügung hat. Dies gilt insbesondere für seltene Mutationen. Wie wir erfuhren, ist z. B. das Krankheitsempfinden bei Frauen anders, Frauen haben andere Entzündungsmuster, andere Risikofaktoren, andere Begleiterkrankungen, evtl. andere (berufliche) Umweltbelastungen und häufigere Exazerbationen als Männer. Hier gilt es noch viel zu forschen, um Therapien für Männer und Frauen passgenau zu entwickeln.</p>
<p>Für eine kleine Fitness-Einlage war Michaela Frisch mit einer Runde Lungensport an der Reihe. Koordination, Beweglichkeit und Kraft waren gefragt, und das Hirn wurde genauso strapaziert wie die Muskeln</p>
<p>Frau Dr. Niederwald, Gastroenterologin an der Klinik in Kempten, berichtete über die Frage, wie stark die Leber ist. Sie erklärte die Art der Lebersteifigkeitsmessung, die in ihrer Klinik durchgeführt wird. Auch für mich neu und wichtig zu merken: Vor der Lebersteifigkeitsmessung soll man nicht nur nüchtern, sondern auch mindestens 15 Minuten lang in Ruhe gewesen sein – also nicht zum Termin hetzen! Wir erfuhren viel über die möglichen Schädigungen der Leber und die Unterschiede zwischen Leberfibrose und -zirrhose. Auch hier war wieder die Frage nach Unterschieden zwischen Männern und Frauen im Fokus. Leider kann die Hormonumstellung aufgrund der Wechseljahre bei Frauen zur Ausbildung einer Fettleber führen, völlig unabhängig vom Ernährungsverhalten. Wir anwesenden Frauen waren uns einig, dass das extrem ungerecht ist!</p>
<p>Herr Prof. Dr. Schumann hielt im Anschluss einen Vortrag über Volumenreduktion der Lunge mittels verschiedener Arten von Ventilen. Dabei erklärte er die Anatomie der Lunge sowie auch die wichtigen Messwerte der Lungenfunktionsuntersuchungen. Die pneumologische Klinik Kempten ist Lungenemphysemzentrum, sodass Patienten dort in besten Händen sind.</p>
<p>Michaela Frisch berichtete noch über das Thema Lungensport, das viel mehr sein sollte als „nur“ Sport. Alltägliche Bewegungsabläufe sollten trainiert werden, Entspannungstechniken erlernt und die Atemmuskelkraft verbessert werden. Sturzprophylaxe, Ausdauer und Koordination sind wichtige Bausteine. Ebenso sollte auch die Anwendung von Atemtrainingsgeräten geübt werden – all dies zugeschnitten auf den jeweiligen Gesundheitszustand der einzelnen Teilnehmer.</p>
<p>Marion Wilkens erzählte zum Schluss noch ihre Geschichte – und das sollten wir Betroffenen alle tun. Wir alle sollten unsere Daten sammeln und Informationen zu unserer ALPHA1 UNTERWEGS Marion Wilkens, Michaela Frisch, Dr. Alexandra Niederwald und Prof. Dr. Christian Schumann 25 2. Hamburger Patiententag in der Asklepios Klinik Barmbek Krankheit verbreiten, sei es auch nur in unserem persönlichen Umfeld. Denn Daten können Leben retten. Je besser wir die Ärzte über unseren Krankheitsverlauf informieren können, umso besser können wir behandelt werden. Und je mehr Daten in einem Register, wie z. B. bei der EARCOStudie, gesammelt werden, umso besser kann in Zukunft die Behandlung von Alpha-1 gelingen. Daher rief Frau Wilkens auch bei dieser Veranstaltung abschließend auf, als Patient z. B. an der EARCO-Studie teilzunehmen und bei (seriösen) Umfragen mitzumachen.</p>
<p>Eine hoch informative Veranstaltung fand mit einem gemeinsamen späten Mittagessen ihren Abschluss. Vielen Dank an die Firma CSL Behring, die diesen Patiententag ermöglicht hat, an das Team der Klinik in Kempten und an alle Mitwirkenden. Ich freue mich schon auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.</p>
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		<title>4. Süddeutscher Patiententag am 18.10.25 in Stuttgart</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/sueddeutscher-patiententag-stuttgart</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 11:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Heike Isensee, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2025</a>.</strong></p>
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<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>„Same procedure as every year“ könnte man fast schon sagen. Zum vierten Mal in Folge fand der Süddeutsche Alpha1-Patiententag in Stuttgart statt. Der Einladung von Dr. Alexander Rupp (Pneumologische Praxis im Zentrum in Stuttgart) waren ca. 130 Alphas und Angehörige gefolgt. Die Veranstaltung fand wieder in der Sparkassenakademie in der Nähe des Hauptbahnhofs statt. Bereits am Tag zuvor konnte man sich vom freundlichen und kompetenten Team der Uni Aachen und Prof. Pavel Strnad untersuchen lassen – sozusagen auf Lunge und Leber. Bis Samstagnachmittag waren die Untersuchungsräume gut besucht. Es ist wirklich toll, dass so viele junge Mediziner*innen ihr Wochenende für unsere Veranstaltung opfern.</p>
<p>Dr. Rupp und Marion Wilkens begrüßten die Teilnehmer am Samstag früh, danach ging es Schlag auf Schlag mit informativen Vorträgen. Frau Wilkens erzählte kurz von den Neuigkeiten bei Alpha1 Deutschland. Danach stellten sich Heike Isensee als Gruppenleiterin und Lothar Sailer als neuer Stellvertreter der Selbsthilfegruppe Region Stuttgart vor.</p>
<p>Nachdem Dr. Rupp selbst mit einem Update zum Thema Asthma, COPD und den verschiedenen Therapie-Strategien, über Begleiterkrankungen, Impfempfehlungen und vieles mehr referiert hatte, wurde Prof. Rembert Koczulla (Schön-Klinik Berchtesgadener Land) online aus Salzburg zum Thema Vor- und Nachteile Heimselbstinfusion zugeschaltet.</p>
<p>Frau Wilkens berichtete anschließend ausführlicher über Neues im Verein und erklärte, wieso die Daten, die man z. B. aus Studien wie der EARCO-Studie erhält, für uns Alphas so wichtig sind. Sie rief die Anwesenden auf, bei passenden Studien mitzumachen, um langfristig die Therapie von Alpha1 zu verbessern. Frau Dr. Malin Fromme von der Uniklinik in Aachen erklärte den Weg von der gesunden zur kranken Leber und die entsprechenden Diagnosemöglichkeiten, Risikofaktoren und neue Therapien. Der Blick in die hoffentlich nicht allzu ferne Zukunft der Behandlungsmöglichkeiten macht Mut.</p>
<p>Frau Dr. Tabea Hochstetter von der Pneumologischen Praxis im Zentrum, Stuttgart, erzählte uns anschließend, was man alles versuchen kann, um zähen Schleim loszuwerden. Vorneweg erfuhren wir, auf welche Weise es zu Schädigungen der Lunge mit Schleimbildung kommen kann.</p>
<p>Nach kurzer Kaffeepause ließ Michaela Frisch die Anwesenden eine Lungensport-Einlage absolvieren, Bewegung und Koordination waren gefragt. Das Thema Lungensport – ob online zu Hause oder in Präsenz – ist eben eine der wichtigsten Säulen, um so gesund wie möglich zu bleiben. Zum Abschluss sollten die Anwesenden ihren eigenen „Diagnose-Weg“ erzählen – Herr Dr. Rupp schrieb die einzelnen Geschichten stichwortartig mit. So entstand eine bunte ALPHA1 UNTERWEGS Mischung aus Krankengeschichten rund um die anscheinend immer noch zu oft vergessene Krankheit. Und wir suchten miteinander nach Ideen, wie man Alpha1 bei der Ärzteschaft besser in den Diagnosefokus bringen könnte.</p>
<p>Es war schön, dass viele neue Gesichter bei der Veranstaltung dabei und auch viele Altbekannte mit an Bord waren. Die Pausen reichten aus, um miteinander ins Gespräch zu kommen und die wichtigsten Informationen dieser Fortbildung auszutauschen – nämlich diejenigen von Betroffenen für Betroffene. Die Organisation durch die Firma WK-Fortbildungen war zuverlässig. Ein großer Dank geht an die Vertreter der Pharmafirmen, die diese Veranstaltung durch großzügige Geldzuwendungen erst möglich gemacht haben und die vor Ort für alle Fragen zur Verfügung standen. Und natürlich danken wir Herrn Dr. Rupp, der diesen wichtigen Patiententag im Süden seit Jahren auf die Beine stellt und für uns Alphas da ist.</p>
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<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/sueddeutscher-patiententag-stuttgart">4. Süddeutscher Patiententag am 18.10.25 in Stuttgart</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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		<title>Die SHG-Region Trier stellt sich vor</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/die-shg-region-trier</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 09:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[SHG Region Trier]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alpha1-deutschland.org/?p=6900</guid>

					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/die-shg-region-trier">Die SHG-Region Trier stellt sich vor</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Wolfgang Schneider, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 1/2025</a>.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Unser erster Patiententag war ein AlphaCare Regionaltag, unterstützt von der Firma Grifols, in Kooperation mit Alpha1 Deutschland. Er fand im Park-Plaza Hotel in der Trierer Innenstadt statt. Es kamen einige Betroffene mit ihren Angehörigen, insgesamt ca. 15 bis 17 Personen. Ein Mitarbeiter der medizinischen Abteilung von Grifols, Dr. Simonetti, gab sehr gute und hilfreiche Informationen zur Erkrankung. Marion Wilkens, die Vorsitzende von Alpha1 Deutschland, sprach über die Bedeutung von Selbsthilfegruppen. Dann gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Ich habe um das Jahr 2010 damit begonnen, Infoveranstaltungen von Alpha1 Deutschland zu besuchen, zuerst in Köln, danach weitere in Mainz und Heidelberg. Dabei habe ich mich gewundert, dass kaum jemand aus dem Raum Trier dabei war. Das hat mich doch neugierig gemacht, da ich dachte, es müsste schließlich noch mehr Betroffene hier in der Region geben.</p>
<p>Ich habe auch Kontakt zur Selbsthilfe-Kontaktstelle (SEKIS) Trier aufgenommen. Sie unterstützt die Gründung von Selbsthilfegruppen, unter anderem listet sie Gruppen auf ihrer Internetseite auf und stellt Räume für Treffen zur Verfügung.</p>
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	<p>Menschen mit Alpha-1 fühlen sich nach der Diagnose mit dem ganzen Thema oft alleingelassen. Sie müssen sich die Informationen mühsam zusammensuchen. Vom Arzt kommen natürlich schon Informationen, aber man muss sich dann doch auch einiges selbst erarbeiten. Diese Erfahrung hat jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer entsprechend auch bestätigt.</p>
<p>Gedacht ist an den Großraum Trier, die Eifel und den Hunsrück, also einen Großteil von Rheinland-Pfalz, das Saarland und das südliche Nordrhein-Westfalen. Die nächsten Selbsthilfegruppen sind dann in Köln, Mainz und Heidelberg. Zum ersten Treffen kam auch jemand aus Hamburg, der zu einer Untersuchung in der UK Aachen war und es mit unserem Termin verbinden konnte.</p>
<p>Das Ziel sind regelmäßige Treffen und eine Ausweitung der Themen. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass es mal einen Schwerpunkt zum Thema „Auswirkungen von Alpha-1 auf die Leber“ oder zum Thema Sauerstoff geben könnte. Und natürlich sollen noch mehr Betroffene und Interessierte aus der Region auf die Gruppe aufmerksam werden.</p>
<p>Für 2025 planen wir, noch ein weiteres Treffen zu veranstalten, voraussichtlich im Herbst (spätestens Anfang 2026). Den Termin finden Sie zu gegebener Zeit im Veranstaltungskalender von Alpha1 Deutschland oder Sie schicken mir eine Mail, dann schreibe ich Sie direkt mit der Einladung an.</p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Impressionen</span></h2>
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	<h2>Kontakt zur SHG Trier-Koblenz</h2>
<p>Die SHG Trier-Koblenz können Sie über die folgende E-Mail-Adresse erreichen:<br />
<a href="mailto:SHG.RegionTrier@alpha1-deutschland.org">SHG.RegionTrier@alpha1-deutschland.org</a></p>
<p>Auch per Telefon können Sie Kontakt aufnehmen: <a href="tel:+49 1522 8845913">+49 1522 8845913</a></p>
</div>




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<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/die-shg-region-trier">Die SHG-Region Trier stellt sich vor</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das HAEMA Blut- und Plasmaspendezentrum in Berlin-Hellersdorf feierte sein 25-jähriges Jubiläum</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/haema-berlin-feiert-jubilaeum</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 08:18:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Blutplasma]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alpha1-deutschland.org/?p=6887</guid>

					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/haema-berlin-feiert-jubilaeum">Das HAEMA Blut- und Plasmaspendezentrum in Berlin-Hellersdorf feierte sein 25-jähriges Jubiläum</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_6a7f1abd7b6a0"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 50px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Petra Netzel, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 1/2025</a>.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
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	<p>Geburtstag feiern: eine gute Gelegenheit, dem gesamten Team HAEMA für seine Arbeit zu danken!</p>
<p>2024 wurden über 26.000 Spenderinnen und Spender im Sendezentrum Hellerdorf betreut und an manchen Tagen kommen mehr als 200 Menschen.</p>
<p>Cathrin Platta ist Center Managerin und Mitarbeiterin der ersten Stunde. Sie geht gern zur Arbeit und weiß, dass die Aufgaben, die sie mit ihrem Team täglich verrichtet, Lebensqualität schenkt und Leben rettet. Als Patientenvertreterin von Alpha1 Deutschland e.V. durfte ich dabei sein und möchte euch hier meine Eindrücke schildern.</p>
<p>Britta Diebel, verantwortlich für die feierlichen Abläufe des 25-jährigen Jubiläums, begrüßte die Teilnehmer der Haema GmbH, der Firma Grifols und andere Gäste.</p>
<p>Einen herzlichen Empfang erhielten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Nadia Zivkovic, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf.</p>
<p>Im Grußwort bemerkte Kai Wegner, dass es im Spendezentrum ruhig und entspannt zugeht und die Spender sich während ihrer Blut- und Plasmaspende in einer „Wohlfühlatmosphäre“ befinden. Er sprach Dank und Anerkennung für die Spender und Mitarbeitenden des Haema Blut- und Plasmaspendezentrums aus. Er war überrascht zu erfahren, dass nur drei bis fünf Prozent der Bürgerinnen und Bürger regelmäßig spenden und versprach, den Fokus mehr auf Öffentlichkeitsarbeit zu legen, mit dem Ziel, mehr Spenderinnen und Spender zur Rettung von Leben zu gewinnen. Deswegen appellierte er gleich an alle Berlinerinnen und Berliner: „Wer regelmäßig Blut und Plasma spendet, rettet Leben.“</p>
<p>Nadja Zivkovic setzt sich für mehr Blut- und Plasmaspenden ein. Sie sagte: “Es ist wichtig, dafür zu werben“.</p>
<p>Danach folgte ein Rundgang im Spendenzentrum, bei dem die Gäste einen Einblick in den Arbeitsalltag erhielten. Die Spender erfahren die Bedeutung von Plasma und die vielseitige Verwendung durch Monitore an den Wänden im Spenderraum.</p>
<p>Ein spannender Abschnitt im Verlauf der Feierlichkeit war die Spenderehrung an der Spenderliege. Hier durfte ich über die „Brücke“ vom Spender zum Patienten gehen. Viel Lob und Anerkennung für ihre geleisteten Plasmaspenden erhielten alle Spender, jedoch zum Geburtstag besonders die beiden Spender Ronja Moll (34) und Hans- Jürgen Harras (67).</p>
<p>Ronja Moll arbeitet im Gesundheitsamt und in der Mittagspause rettet sie nebenbei einfach Leben, sie spendet Plasma und das seit zehn Jahren! Als Geburtstagsgeschenk sozusagen ihre 480. Plasmaspende! Sie ist zur Plasmaspende gekommen, weil sie eine nahestehende Person verloren hat. Sie möchte „etwas zurückgeben“ und helfen, Leben zu erhalten und zu retten.</p>
<p>Hans-Jürgen Harras spendet seit 1997 Plasma und blickt auf beachtliche 927 Plasmaspenden zurück. Er ist überzeugt, dass jeder Mensch im Leben evtl. auf eine Plasmaspende angewiesen sein kann. Für ihn ist sie daher selbstverständlich, und solange er spenden darf und damit Leben retten kann, wird er Plasma spenden.</p>
<p>Beide Spender haben eine großartige Einstellung zum Thema Plasmaspende, sind top informiert und ihr bewusstes Spenden verlangt unseren vollen Respekt. Als Dank erhielten beide ein Präsent und alle Geburtstagsgäste dankten ihnen herzlich.</p>
<p>Ich informierte über unsere sehr seltene Krankheit Alpha-1-Antitrypsin- Mangel und dass die schwer erkrankten Patienten ohne Plasmaspender eine verkürzte Lebenszeit hätten, weil es unsere lebensverlängernden Medikamente nicht gäbe.</p>
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	<p>Michael Ruppert informierte die Geburtstagsgäste, dass die Plasmaspende nur 45 Minuten dauert. Das Blut wird gefiltert und die im Plasma enthaltenen lebensnotwendigen Proteine zur Herstellung von Medikamenten werden gewonnen. Plasma rettet auch unverarbeitet Leben zur Versorgung von Unfallpatienten.</p>
<p>Die Jubiläumsfeier neigte sich dem Ende zu. Eindrücke, Meinungen, Bemerkungen wurden untereinander bei einer Tasse Kaffee und bereitgestelltem Kuchen ausgetauscht.</p>
<p>Wie schön, dass ich mitfeiern durfte, es war eine gelungene Jubiläumssfeier!</p>
<h2><span style="color: #004267;">Auch wir Alphas können in dieser Sache etwas tun.</span></h2>
<p>In Gesprächen mit Bekannten und Freunden werden untereinander auch ernste Themen angesprochen. Redet mal über die Wichtigkeit der Blut- und Plasmaspenden. Betreibt Aufklärung in freundschaftlicher Form und wer weiß, vielleicht gibt es mutige, gesunde Menschen unter euch, die Blut oder Plasma spenden möchten.</p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Impressionen</span></h2>
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	<h2>Gemeinsam gegen Alpha-1: Unser Podcast mit HAEMA</h2>
<p>In Zusammenarbeit mit der HAEMA entstand Ende 2024 ein Podcast zu unserer Erkrankung, in der wir die Chance ergriffen haben, den Alpha-1- Mangel zu erläutern und den Spendern auch mal zu danken. Danke auch an unser Mitglied Mika Röhming:</p>
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<a class="nectar-button medium regular accent-color  regular-button"  role="button" style="margin-top: 50px; "  href="https://open.spotify.com/episode/6P5XZ7hwX8yUzUvN4rFxNL?si=-jIvl8GTRRKx4zt0kcxPHA&#038;nd=1&#038;dlsi=aec630eca8ac4c2e" data-color-override="false" data-hover-color-override="false" data-hover-text-color-override="#fff"><span>ZUM PODCAST</span></a>
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		<title>Alpha1 Deutschland unterwegs auf dem DGIM-Kongress 2025</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/alpha1-deutschland-unterwegs-auf-dem-dgim-kongress-2025</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 14:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alpha1-deutschland.org/?p=6881</guid>

					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-deutschland-unterwegs-auf-dem-dgim-kongress-2025">Alpha1 Deutschland unterwegs auf dem DGIM-Kongress 2025</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Marion Wilkens | So erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal-ausgabe-1-2025">Alpha1-Journal 1/2025</a>.</strong></p>
</div>



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	<h2><span style="color: #004267;">Resilienz im Fokus: Wie wir als Gesellschaft und im Gesundheitswesen stärker werden können</span></h2>
<p>Unter dem Motto „Resilienz – sich und andere stärken“ fand vom 3. bis 6. Mai 2025 in Wiesbaden der 131. Internistenkongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) statt. Mit rund 9.000 Teilnehmenden setzte Kongresspräsident und DGIM-Vorsitzender Professor Dr. med. Jan Galle ein deutliches Zeichen: Resilienz – die Fähigkeit, mit Belastungen umzugehen und an Herausforderungen zu wachsen – ist gerade für chronisch kranke Menschen, ihre Angehörigen und das medizinische Personal von zentraler Bedeutung.</p>
<p>In Zeiten von Fachkräftemangel, Strukturreformen und globalen Krisen stellt sich zunehmend die Frage: Wie kann die medizinische Versorgung auch unter schwierigen Bedingungen menschlich, nachhaltig und qualitativ hochwertig bleiben – und wie bleibt das medizinische Personal dabei selbst gesund? Diese Herausforderungen betreffen nicht nur Fachleute, sondern auch Patientinnen und Patienten ganz direkt. Resilienz ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine Grundvoraussetzung – denn nur wer auch unter Stress einen klaren Kopf behält, kann am Ende eines langen Arbeitstags empathisch und kompetent behandeln und Fehler vermeiden.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Was ist Resilienz?</span></h2>
<p>Resilienz beschreibt die seelische und körperliche Widerstandskraft – und sie kann trainiert werden. Das betonte auch Professor Dr. Imad Maatouk, Leiter des Schwerpunkts Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Würzburg. Professor Galle, Direktor der Klinik für Nephrologie am Klinikum Lüdenscheid, unterstrich: „Die Entwicklung von Resilienz ist ein lebenslanger Prozess. Unsere Aufgabe in der Inneren Medizin ist es, Patientinnen, Patienten und medizinisches Personal auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen.“</p>
<p>Der Kongress versammelte nicht nur Expertinnen und Experten aus Klinik, Praxis und Forschung, sondern widmete sich auch gesellschaftlichen Fragestellungen rund um das Thema Resilienz. Mit der Beteiligung der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen konnte erstmals ein prominenter Partner gewonnen werden, der eindrucksvoll zeigt, wie Resilienz unter extremen Bedingungen gelebt wird. Dr. Tankred Stöbe, Internist und Buchautor, betonte: „Manchmal hilft es mehr, selbst aktiv zu werden, als ohnmächtig zuzusehen – auch das ist Resilienz.“</p>
<p>Ein bislang oft verdrängtes Thema rückte ebenfalls in den Fokus: der Klimawandel. Dr. Martin Herrmann, Mitgründer und Vorsitzender von KLUG e. V. (Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit), machte eindringlich auf die gesundheitlichen Folgen zunehmender Hitzebelastung aufmerksam. So schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) rund 3.200 hitzebedingte Todesfälle im Sommer 2023 und etwa 3.000 im Jahr 2024 – betroffen sind vor allem vulnerable Patientengruppen. Für ihren Schutz braucht es angepasste Strukturen in der Klinik, Praxis und öffentlichem Leben. Entsprechende Fachvorträge gaben auf dem Kongress wichtige Impulse.</p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Impressionen</span></h2>
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	<p><em>Rückten Alpha-1 in den Mittelpunkt: Unsere Beiräte Prof. Dr. Trudzinski (Heidelberg, Abbildung 1, links), Prof. Dr. Koczulla (Schönau, Abbildung 1, rechts) sowie Dr. Rupp (Stuttgart, Bild rechts).</em></p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Persönliche Geschichten: „Fokussiere dich auf das, was du beeinflussen kannst.“</span></h2>
<p>Einen besonders bewegenden Beitrag leistete Franziska Liebhardt, dreifach organtransplantierte Paralympicssiegerin und Vorsitzende des Vereins KiO e. V. (Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende). Offen sprach sie über Rückschläge, Neuanfänge und den Mut, neue Perspektiven zu entwickeln. Ihre Botschaft: Resilienz bedeutet nicht Unverwundbarkeit – sondern die Fähigkeit, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen. Ihr eindringlichster Satz: „Lege den Fokus auf das, was du beeinflussen kannst.“</p>
<p>Dr. med. Christian Becker, Sprecher der JUNGEN DGIM und Kardiologe am Universitätsklinikum Göttingen, spannte den Bogen zur Digitalisierung. Aus seiner Sicht erfordert der Umgang mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) ebenfalls Resilienz. Die schlechteste Lösung sei es, sich nicht mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Im besten Fall nutzt der Arzt die Stärken der KI, um seine eigenen im Umgang mit Patienten weiter auszubauen.</p>
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	<h3>Faktencheck</h3>
<p>Entwicklungen in der Inneren Medizin</p>
<ul>
<li>42 % der Internisten sind Frauen</li>
<li>18 % der Internisten sind unter 40 Jahre alt</li>
<li>30 % arbeiten in Teilzeit</li>
<li>30 % der Hausärztinnen und Hausärzte stammen aus der Inneren Medizin</li>
</ul>
<p>Die Zahl angestellter Internisten stieg von 2.807 (2016) auf 4.027 (2020).</p>
<p>Regionale Unterschiede prägen weiterhin die Versorgungslage.</p>
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	<h2><span style="color: #004267;">Pneumologie und seltene Erkrankungen im Blick</span></h2>
<p>Auch die Pneumologie war auf dem DGIM-Kongress vertreten. Ein besonders informativer Vortrag am Samstag wurde von Dr. Sommerwerck, Prof. Dettmer und Prof. Vogelmeier gestaltet. Leider war das Interesse am Thema Bronchiektasen gering – ein Umstand, der nachdenklich stimmt. Wenn schon dieses Krankheitsbild wenig Aufmerksamkeit erhält, wie schwierig ist es dann erst für seltene Erkrankungen wie den Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, Gehör zu finden?</p>
<h2><span style="color: #004267;">Ethik und KI: Herausforderungen für die Zukunft</span></h2>
<p>Der dritte Kongresstag begann mit einer Pressekonferenz zu einem hochaktuellen Thema: Künstliche Intelligenz in der Medizin. Professor Hirsch betonte, dass KI nicht nur bei der Diagnostik und Dokumentation unterstützt, sondern ebenfalls das Arzt-Patienten-Verhältnis grundlegend verändert. Künftig müssen Ärztinnen und Ärzte auch die Einschätzungen von KI-Systemen verständlich erklären können – eine neue Dimension des Vertrauens in der Behandlung. Alpha1 Deutschland unterstützt die Forderung, dass der Einsatz von KI im sensiblen Bereich der Medizin klaren ethischen Richtlinien folgen muss.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Starker Abschluss mit Alpha-1 im Fokus</span></h2>
<p>Ein Highlight zum Abschluss des Kongresses war das Industriesymposium der Firma CSL Behring, das dem Thema Alpha-1-Antitrypsin-Mangel gewidmet war – und zu unserer Freude sehr gut besucht wurde. Unter der Leitung unserer Beiräte Prof. Dr. Trudzinski (Heidelberg) und Prof. Dr. Koczulla (Schönau) sowie Dr. Rupp (Stuttgart), ebenfalls Beirat bei Alpha1 Deutschland, der als niedergelassener Pneumologe die Perspektive der Praxis einbrachte, stand die Stärkung der Aufmerksamkeit für Alpha-1 im Mittelpunkt. Ein gelungener Abschluss unseres Kongressbesuchs. Ob Arzt, Patient oder Angehöriger – Resilienz ist ein Thema, das uns alle betrifft. Der DGIM-Kongress 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wir im medizinischen Alltag und als Gesellschaft lernen können, mit Krisen umzugehen, einander zu stärken und neue Wege zu finden. Alpha1 Deutschland war mittendrin – und wir nehmen viele wichtige Impulse mit.</p>
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	<p><a href="https://www.cslbehring.de/news/2025/dgim-2025" target="_blank" rel="noopener">Fachkreise können das Symposium unter hier nachschauen.</a></p>
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		<title>Mein erstes Mal: Mitgliederversammlung und Infotag 2024 in Bad Wildungen</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/mein-erstes-mal-mitgliederversammlung-und-infotag-2024-in-bad-wildungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 09:44:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/mein-erstes-mal-mitgliederversammlung-und-infotag-2024-in-bad-wildungen">Mein erstes Mal: Mitgliederversammlung und Infotag 2024 in Bad Wildungen</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_6a7f1abd8e3d8"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 50px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Katrin Kokocinski, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal-ausgabe-1-2025">Alpha1-Journal 1/2025</a>.</strong></p>
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<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
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	<p>Diagnose AATM im Jahr 2024. Zum ersten Mal bei einer Mitgliederversammlung! Das Kurstädtchen Bad Wildungen präsentiert sich einladend in der Frühlingssonne, das Hotel Maritim, im Kurpark gelegen, atmet noch etwas den Duft vergangener großer Zeiten der glanzvollen Kursaisons. Blühende Bäume und Narzissen, ein plätscherndes Bächlein.</p>
<p>Zum Beginn um 17 Uhr ist das Foyer gut gefüllt, Wiedersehensfreude überall. Als Neuling steht man etwas herum, es ist aber nicht unangenehm, man kann sich auch an einer Tasse Kaffee gut festhalten. Der große Saal ist schon vorbereitet, auf der Bühne die Plätze für den Vorstand, Rednerpult, Lautsprecheranlage und Technik.</p>
<p>Die Anwesenheitsliste ergibt 174 Teilnehmer, die Atmosphäre ist freundlich und aufmerksam. Erste Kontaktaufnahmen mit den Sitznachbarn.</p>
<p>Die Formalien der Mitgliederversammlung rollen an, herzlich eingeleitet von der 1. Vorsitzenden, Marion Wilkens. Gabi Niethammer übernimmt dann gekonnt die Moderation, das deutsche Vereinsgesetz muss schließlich befriedigt werden neben den wichtigen Inhalten. Es bereitet keine Mühe, am Ablauf teilzunehmen, jede/r weiß, dass das notwendig ist. Es geht flott durch die Tagesordnung.</p>
<p>Den Jahresbericht hat man vorab einsehen können, dennoch ist es schön, dass hier live und lebendig berichtet wird. Als Neuling spürt man das Engagement in der Sache. So ein breites Feld an Aktivitäten, auch auf internationaler Ebene! Irgendwie ist man stolz darauf, dass es schon über 1000 Mitglieder im Verein sind. Vieles, was man noch tun möchte, was man erreichen möchte für alle derzeit Betroffenen und für Zukünftige! Dazu ein offenes Wort über die Finanzen, wozu auch die Finanzierung dieses Wochenendes mit den übernommenen Hotelkosten gehört. Als jemand, der vieles zum ersten Mal hört, bin ich sehr beeindruckt. Dankbar den Ehrenamtlichen, die für eine neue Periode die Vorstandsposten wieder übernehmen möchten, und auch gewählt werden. In der weitläufigen Vereinslandschaft, an der man sonst beteiligt ist, ist dies wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Respekt! Aufgabenteilung, Kassenprüfung, alles wurde ordentlich abgewickelt. Es war kein bisschen langweilig!</p>
<h2><span style="color: #004267;">Das Abendessen ruft</span></h2>
<p>Durch lange Hotelflure trabt die Menge in lockeren Gruppen zum Speisesaal. Witzig finde ich, dass dieser Herdentrieb von Tierfotos an den Wänden umrahmt ist: jede Menge Schafe. Beim sehr vielfältigen und reichlichen Abendessen gibt es neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, von einem Glas Wein erleichtert. Aber die Gesprächsthemen sind nicht nur Alpha, sondern ergeben sich netterweise auch quer durch den Small Talk und Erlebnisgarten.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Tag 2, Infotag</span></h2>
<p>Ein Frühspaziergang im Kurpark bietet sich an. Ich bin zur Leberuntersuchung angemeldet, und in schön renovierter Jugendstil-Architektur ist das Blutabnehmen auch sehr schön, stelle ich fest. Kur-Adel mag sich so gefühlt haben.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Ein voller Tag folgt</span></h2>
<p>Zu verschiedenen Themen eine unerschrockene Begegnung zwischen Wissenschaft und Laien, auch komplizierte Schaubilder und Grafiken werden der Zuhörerschaft zugemutet, das kommt bei mir gut an. Fragen werden unbefangen gestellt und freundlichst beantwortet, manchmal auch mit dem Hinweis auf später mögliche Zweiergespräche. Die Atmosphäre ist ermutigend, die begleitende Organisation klug und respektvoll. Chapeau! Über einzelne Themen wird auf der Homepage und in der Vereinszeitschrift sicher noch berichtet werden. Kinder sind dabei, eine Betreuung ist eingerichtet und wird offensichtlich gern besucht. An Infoständen kann man sich mit Infomaterial eindecken, das Rollköfferchen wird schwer. Und ich habe beste Erfahrungen damit gemacht, an umstehende Kaffeetrinkende Fragen zum Thema zu stellen. Die Gemeinschaft ist deutlich spürbar.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Abschied mit der Bimmelbahn</span></h2>
<p>Auch dies: Über Wega und Ungedanken, Zennern und Mandern (!) kommt man wieder auf die Hauptstrecke. Toll. Ich fahre dankbar nach Hause, mit der Sicherheit, dass dieser Verein ein virtueller Ort ist, wo Wissen und Erfahrungen freigebig geteilt werden, wo ich keine Angst vor dummen Fragen haben muss. Was mich beunruhigt, kann ich hier nachlesen, nachfragen, äußern. So sieht Unterstützung aus, so sieht Selbsthilfe aus, wenn sie gelingt. Ich freue mich auf das nächste Regionaltreffen.</p>
</div>




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	<h2><span style="color: #004267;">Impressionen</span></h2>
</div>



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		<title>3. Alpha1-Patiententag in Kempten im Allgäu</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/3-alpha1-patiententag-in-kempten-im-allgaeu</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[A1D-WebRedaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 07:17:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alpha1-Patiententag in Kempten im Allgäu Am 19.07.25 hatte CSL Behring zum 3. Alpha1-Antitrypsinmangel-Patiententag nach Kempten ins Hotel St. Raphael eingeladen, und ich durfte mit dabei sein.  Die Veranstaltung war gut...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<ol start="3">
<li style="font-weight: 400;">Alpha1-Patiententag in Kempten im Allgäu</li>
</ol>
<p style="font-weight: 400;">Am 19.07.25 hatte CSL Behring zum 3. Alpha1-Antitrypsinmangel-Patiententag nach Kempten ins Hotel St. Raphael eingeladen, und ich durfte mit dabei sein.  Die Veranstaltung war gut besucht, das Programm vielversprechend, die Referenten hochkarätig und der Veranstaltungsort ließ keine Wünsche offen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gleich zu Beginn stellte Herr Prof. Schumann, Chefarzt der Pneumologie im Klinikverbund Allgäu, die Möglichkeiten zur Versorgung von Alpha1 Patienten im Allgäu vor. Wir erfuhren, dass die Klinik in Kempten – seit 2015 Alpha1 Zentrum – mit Wangen zusammenarbeitet. Ebenso sind Mindelheim und Immenstadt weitere Zentren, an die sich Betroffene wenden können. Dies ist auch hilfreich zu wissen bei der Planung eines Urlaubes im Allgäu!</p>
<p style="font-weight: 400;">Der rote Faden, der sich durch die ganze Veranstaltung ziehen sollte, war die Frage, inwieweit es Unterschiede macht, ob man als Frau oder als Mann an Alpha1 erkrankt ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">In dem folgenden Beitrag von Frau Prof. Trudzinski (Thorax-Klinik Heidelberg), die online aus ihrem Urlaub zugeschaltet war, wurde die Frage erläutert, welche geschlechterspezifischen Unterschiede sich anhand eines Alpha1-Registers ermitteln lassen. Empfehlungen für eine adäquate Therapie sind nur aussprechbar, wenn man große Datenmengen zur Verfügung hat. Dies gilt insbesondere für seltene Mutationen. Wie wir erfuhren, ist z.B. das Krankheitsempfinden bei Frauen anders, Frauen haben andere Entzündungsmuster, andere Risikofaktoren, andere Begleiterkrankungen, evtl. andere (berufliche) Umweltbelastungen und häufigere Exazerbationen als Männer.  Hier gilt es noch viel zu forschen, um Therapien für Männer und Frauen „passend“ zu entwickeln.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für eine kleine Fitness-Einlage war Michaela Frisch mit einer Runde Lungensport an der Reihe. Koordination, Beweglichkeit und Kraft waren gefragt, und das Hirn wurde genauso strapaziert wie die Muskeln.</p>
<p style="font-weight: 400;">Frau Dr. Niederwald, Gastroenterologin an der Klinik in Kempten, berichtete über die Frage, wie stark die Leber ist. Sie erklärte die Art der Lebersteifigkeitsmessung, die in ihrer Klinik durchgeführt wird. Auch für mich neu und wichtig zu merken: Vor der Lebersteifigkeitsmessung soll man nicht nur nüchtern, sondern auch mindestens 15 Minuten lang in Ruhe gewesen sein – also nicht zum Termin hetzen! Wir erfuhren viel über die möglichen Schädigungen der Leber und die Unterschiede zwischen Leberfibrose und -zirrhose. Auch hier war wieder die Frage nach Unterschieden zwischen Männern und Frauen im Fokus. Leider kann die Hormonumstellung aufgrund der Wechseljahre bei Frauen zur Ausbildung einer Fettleber führen, völlig unabhängig vom Ernährungsverhalten. Wir anwesenden Frauen waren uns einig, dass das extrem ungerecht ist!</p>
<p style="font-weight: 400;">Herr Professor Schumann hielt im Anschluss einen Vortrag über Volumenreduktion der Lunge mittels verschiedener Arten von Ventilen. Dabei erklärte er die Anatomie der Lunge sowie auch die wichtigen Messwerte der Lungenfunktions-Untersuchungen. Die pneumologische Klinik Kempten ist Lungenemphysemzentrum, sodass Patienten dort in besten Händen sind.</p>
<p style="font-weight: 400;">Michaela Frisch berichtete noch über das Thema Lungensport, das viel mehr sein sollte als „nur“ Sport. Alltägliche Bewegungsabläufe sollten trainiert werden, Entspannungstechniken erlernt, die Atemmuskel-Kraft verbessert werden. Sturzprophylaxe, Ausdauer und Koordination sind wichtige Bausteine. Ebenso sollte auch die Anwendung von Atemtrainings-Geräten geübt werden – all dies zugeschnitten auf den jeweiligen Gesundheitszustand der einzelnen Teilnehmer.</p>
<p style="font-weight: 400;">Marion Wilkens erzählte zum Schluss noch ihre Geschichte – und das sollten wir Betroffenen alle tun. Wir alle sollten unsere Daten sammeln und Informationen zu unserer Krankheit verbreiten, sei es auch nur in unserem persönlichen Umfeld. Denn Daten können Leben retten. Je besser wir die Ärzte über unseren Krankheitsverlauf informieren können, umso besser können wir behandelt werden. Und umso mehr Daten in einem Register, wie z.B. bei der EARCO-Studie, gesammelt werden, umso besser kann in Zukunft die Behandlung von Alpha-1 gelingen. Daher rief Frau Wilkens auch bei dieser Veranstaltung abschließend auf, als Patient z.B. an der EARCO-Studie teilzunehmen und bei (seriösen) Umfragen mitzumachen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6748" src="https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/Kempten-Crew-300x225.jpg" alt="" width="600" height="450" srcset="https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/Kempten-Crew-300x225.jpg 300w, https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/Kempten-Crew-1024x768.jpg 1024w, https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/Kempten-Crew-768x576.jpg 768w, https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/Kempten-Crew-1536x1152.jpg 1536w, https://alpha1-deutschland.org/wp-content/uploads/Kempten-Crew-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Eine hoch informative Veranstaltung fand mit einem gemeinsamen späten Mittagessen ihren Abschluss. Vielen Dank an die Firma CSL Behring, die diesen Patiententag ermöglicht hat, an das Team der Klinik in Kempten und alle Mitwirkenden. Ich freue mich schon auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.</p>
<p style="font-weight: 400;">Heike Isensee</p>
<p style="font-weight: 400;">
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		<title>Bericht vom 2. MHH-Patientenseminar „Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“ an der Medizinischen Hochschule Hannover am 24.08.2024</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/bericht-vom-2-mhh-patientenseminar-alpha-1-antitrypsin-mangel-an-der-medizinischen-hochschule-hannover-am-24-08-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Heimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 06:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 2. MHH-Patientenseminar „Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“ an der Medizinischen Hochschule Hannover am 24.08.2024   Zu Beginn begrüßten Frau Prof. Dr. Sabina Janciauskiene von der Klinik für Pneumologie und Infektiologie der MHH...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Bericht vom 2. MHH-Patientenseminar „Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“ an der Medizinischen Hochschule Hannover am 24.08.2024</strong></p>
<p style="font-weight: 400;"><strong> </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Zu Beginn begrüßten Frau Prof. Dr. Sabina Janciauskiene von der Klinik für Pneumologie und Infektiologie der MHH als wissenschaftliche Leiterin der Veranstaltung und Frau Marion Wilkens als Vorstand des Alpha1-Deutschland e.V. die sehr zahlreich erschienenen Gäste. Sie sprachen auch gleich ihren Dank aus an diejenigen, die die Veranstaltung unterstützt und ermöglicht haben: Frau Dr. Annegret Zurawski als Klinikmanagerin der MHH für Organisation und Durchführung der Veranstaltung, Frau Inga Kwapniewska vom Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) an der MHH für die Unterstützung der Organisation, den Sponsoren Grifols, CSL Behring und Takeda für die finanzielle Unterstützung und der Firma Linde für die Sauerstoff-Versorgung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Den ersten Fachvortrag hielt dann Frau Dr. Isabell Pink zum Thema „Bronchiektasen bei AATM“. Unter Bronchiektasen versteht man Ausweitungen und Aussackungen der Bronchien, also der luftleitenden Atemwege zwischen Luftröhre und den Lungenbläschen. Da der AATM an sich ja eine seltene Erkrankung ist, spielt dessen Anteil an der Häufigkeit des Auftretens von Bronchiektasen insgesamt nur eine untergeordnete Rolle, wie man aus Auswertungen des entsprechenden Europäischen Bronchiektasenregisters EMBARC entnehmen kann. Aus Studien auf Basis des Europäischen Alpha-1-Registers EARCO ist aber bekannt, dass von AATM der Variante PI*ZZ Betroffene zu einem Großteil Bronchiektasen aufweisen, meist zusätzlich zu einem Lungenemphysem (27% aller Alphas haben beides).</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Behandlung von Bronchiektasen setzt zunächst bei der Grunderkrankung an, also z.B. Asthma oder COPD, und hierbei hauptsächlich mit Inhalationsmedikamenten. Darüber hinaus ist ein Rauchstopp obligatorisch, und physiotherapeutische Atemtherapie und Maßnahmen zur Sekretlösung (z.B. mit Hilfe von Verneblern) sind hilfreich. Allerdings lindern diese Maßnahmen nur die Symptome und verhindern ggf. Entzündungen; die Gewebeveränderungen bilden sich nicht mehr zurück.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die o.g. Verformungen der Bronchien führen dazu, dass sich darin Schleim ansammelt, der einen idealen Nährboden für Erreger aller Art darstellt. Das führt häufig zu einer chronischen Bronchiektasenerkrankung, der sog. Bronchiektasie, zu deren Diagnose zwei der drei Kriterien erfüllt sein müssen:</p>
<ul>
<li>Husten an den meisten Tagen der Woche</li>
<li>Schleimproduktion an den meisten Tagen der Woche</li>
<li>durchlebte Exazerbationen (s.u.)</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Aus diesen chronischen Erscheinungen heraus entwickeln sich bisweilen akute krisenhafte Entzündungsprozesse, sog. Exazerbationen. Von einer solchen ist auszugehen, wenn mindestens 3 der 6 Leit-Symptome über mindestens 48 Stunden auftreten bzw. sich verschlimmern:</p>
<ul>
<li>Husten</li>
<li>Auswurf</li>
<li>Verfärbungen im Auswurf</li>
<li>Kurzatmigkeit</li>
<li>Müdigkeit</li>
<li>Bluthusten</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">wobei auch Fieber, Entzündungswerte und andere klinische Auffälligkeiten die Diagnose untermauern können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die anzuwendende Therapie richtet sich nach der Schwere der Symptome; sie reicht von der physiotherapeutischen Sekretlösung über orale Antibiotika bis zur intravenösen Hochdosis-Antibiose im Rahmen einer stationären Behandlung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ansätze zur Reduzierung der Häufigkeit von Exazerbationen richten sich nach eventuell identifizierten Auslösern:</p>
<ul>
<li>bei einer gestörten Selbstreinigungsfunktion der Atemwege muß diese gestärkt werden, z.B. durch entsprechende Medikamente und gezielte Atemphysiotherapie</li>
<li>bei bakteriellen Infektionen wird versucht, die entsprechenden Bakterienstämme (z.B. Pseudomonas aeruginosa) durch gezielte Antibiotika-Behandlung dauerhaft zu entfernen; Bronchiektasen-Erkrankte mit einem akuten Befall mit Pseudomonas aeruginosa können sich übrigens aktuell (Herbst 2024) zur Teilnahme an einer Medikamentenstudie bewerben unter <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/klinische-studien/aktuelle-klinische-studien/non-cf-bronchiektasen/eradicate">https://www.lungeninformationsdienst.de/klinische-studien/aktuelle-klinische-studien/non-cf-bronchiektasen/eradicate</a></li>
<li>bei Atemwegsentzündungen richtet sich die Therapie aus an der funktionellen Ursache derselben</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Ist die Ursache neutrophiler Natur, dann steht dafür jetzt ein Medikament am Abschluß der klinischen Erprobung: Brensocatib von Insmed. Die Phase 3, also der Vergleich der Wirksamkeit mit einem Placebo, ist erfolgreich abgeschlossen und weitgehend ausgewertet: durch die Behandlung mit Brensocatib gab es im Beobachtungszeitraum deutlich weniger Exazerbationen als in der Placebogruppe, und die Zeiten bis zum Auftreten der ersten Exazerbation waren deutlich verlängert; schwerwiegende Nebenwirkungen wurden dabei nicht beobachtet. Der Prozeß der Zulassung ist angestoßen, sodass mit der Verfügbarkeit für Patienten ab 2026 gerechnet werden kann. Es ist zu erwarten, dass auch AATM-Patienten mit dem entsprechenden Krankheitsbild von der Behandlung mit Brensocatib profitieren können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach diesem positiven Ausblick ließ im anschließenden Vortrag „Leben mit AATM“ die Vorsitzende von Alpha1-Deutschland, Frau Marion Wilkens, die Zuhörer teilhaben an ihrer Lebensgeschichte: schon als Baby hatte sie eine schwere Gelbsucht und litt unter Gedeihstörungen, mit dem heutigen Wissenstand schon die ersten Vorboten ihrer Erkrankung. Mit 20 bekam sie die Diagnose Asthma, und es dauerte weitere 20 Jahre bis zur Diagnose AATM, der seither begleitet wird von regelmäßigen Untersuchungen von Lunge und Leber, viel Sport, Atemphysiotherapie und angepasster Lebensweise. Bei der Krankheitsbewältigung hat ihr u.a. die Fülle an Informationen geholfen, die sie teils vorgefunden, teils aber auch im Rahmen ihrer Vereinstätigkeit selber erarbeitet und im Rahmen ihres Vortrages vorgestellt hat. Dabei hat sie nochmals den Wert einer großen, gut informierten und sich gegenseitig stützenden Gemeinschaft wie dem Verein Alpha1 Deutschland als ein Baustein für eine erfolgreiche Bewältigung des AATM betont, dessen Aufbau und Arbeit sie dann noch in allen Facetten vorgestellt hat: regelmäßige Veranstaltungen, Selbsthilfegruppen, Informationskanäle im Internet und in Papierform, kostenloser Lungensport und Gedächtnistraining, Vernetzung mit Organisationen von Ärzten und Patienten (auch international). Das alles dient dem Ziel, Betroffenen zu ermöglichen, besser mit dem AATM leben zu können.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Den dritten Fachvortrag hielt Herr Dr. Hinze zum Thema „Infektionen und Impfen bei AATM“. Er stützte sich dabei auf die Empfehlungen der bundesweit verantwortlichen „Ständigen Impf-Kommission (STIKO)“. Geht es in erster Linie darum, die betreffenden Infektionen und die damit verbundenen meist sehr unangenehmen Begleiterscheinungen zu vermeiden, so spielt auch der Aspekt der Vermeidung zusätzlicher Herz-Kreislaufbelastungen bei Patienten mit chronischen Vorerkrankungen und fortgeschrittenem Lebensalter eine wesentliche Rolle.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die folgenden Impfungen werden empfohlen:</p>
<ul>
<li><strong>Pneumokokken</strong> zur Vermeidung von Lungenentzündungen (den Impfstoff wählt der Impfarzt aus auf Basis des jeweiligen individuellen Impfstatus)</li>
<li><strong>Respiratorisches Synzytial Virus (RSV)</strong> zur Vermeidung von Exazerbationen; die Kostenübernahme war zum Zeitpunkt des Vortrags noch individuell mit dem jeweiligen Kostenträger zu regeln, perspektivisch ist aber im Verlauf des Spätjahres 2024 mit einer Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen bei Risikopatienten zu rechnen</li>
<li><strong>SARS-CoV2 (Covid-19)</strong>-Impfung sollte jährlich aufgefrischt werden; nach erfolgter Infektion kann auf die Auffrischung ein Jahr lang verzichtet werden</li>
<li><strong>Influenza (Grippe)</strong> als Hochdosis-Impfung bei Personen über 60 Jahren, auch unter dem Aspekt der Vermeidung der Zuspitzung von Herz-Kreislauf-Krisen (Infarkten!)</li>
<li><strong>Herpes-Zoster (Gürtelrose)</strong> als Totimpfstoff; auch bei deutlich spürbarer Reaktion auf die Erstimpfung sollte die Zweitimpfung nach 2 bis 6 Monaten auf jeden Fall durchgeführt werden</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Anschließend trug Dr. Mark Greer zum Thema „Lungentransplantation bei AATM“ vor. Diese ist in Erwägung zu ziehen, wenn die Lungenfunktion weitgehend verloren ist und keine weiteren Therapieoptionen mehr zur Verfügung stehen. Allerdings ist eine Transplantation an eine Reihe weiterer Voraussetzungen geknüpft, zu denen u.a. gehören:</p>
<ul>
<li>Lebensalter</li>
<li>Körpergewicht</li>
<li>Einhaltung Rauchverbot</li>
<li>keine Krebserkrankungen</li>
<li>keine Erkrankungen anderer lebenswichtiger Organe</li>
<li>psychische Stabilität</li>
<li>Fähigkeit/Bereitschaft zur Rehabilitation</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Neben diesen objektiven Kriterien spielen auch Einschätzungen der behandelnden Ärzte eine Rolle, z.B.:</p>
<ul>
<li>ein Sterblichkeitsrisiko über 50% innerhalb der nächsten 2 Lebensjahre</li>
<li>eine Überlebenswahrscheinlichkeit über 80% für die nächsten 5 Lebensjahre nach der Transplantation</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Sind alle diese Voraussetzungen erfüllt, kann ein Patient für eine Lungentransplantation vorgesehen werden. Zu dieser kommt es dann, sobald ein passendes Spenderorgan vorliegt, welches nicht für einen Patienten mit noch größerem Transplantationsbedarf benötigt wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Lebensqualität der Patienten erfährt durch die Transplantation in den allermeisten Fällen einen deutlichen Schub, auch wenn sich das Leben danach signifikant von demjenigen davor unterscheidet: so müssen lebenslang regelmäßig Medikamente eingenommen werden, die die Abstoßung der neuen Lunge verhindern, und eine engmaschige Anbindung an das Transplantationszentrum bleibt auf Jahre hinaus notwendig.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Erfolgsquote von Lungentransplantationen verbessert sich permanent: die Hälfte aller Lungentransplantierten überlebt die Operation heute um mehr als 6,5 Jahre.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Im Anschluß an diesen Vortrag beschäftigte sich Prof. Dr. Sabina Janciauskiene mit der Frage „Substitution – ja oder nein?“, erläutert unter Bezügen zu realen Fallbeispielen. Dafür beschrieb sie zunächst den Wirkmechanismus der Substitution, mit deren Hilfe die nicht ausbalancierte Aktivität der Neutrophilen Elastase, die zum Abbau von Lungengewebe führt, ausgeglichen werden soll. Als Alternativen zur gängigen intravenösen Gabe von AAT befinden sich in Entwicklung: die Inhalation, die Gabe über die Haut oder die Verwendung rekombinanten (also biochemisch hergestellten) AATs. Letzteres wird gerade in einem klinischen Versuch erprobt: die vorliegende Variante wird vom Körper langsamer abgebaut, so dass Intervalle für die Behandlung deutlich ausgeweitet werden könnten, ist aber auch mit einer Anzahl Nebenwirkungen verbunden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bei der konventionellen Substitutionstherapie mit einer vom Körpergewicht abhängigen Dosis ist der Behandlungserfolg für den einzelnen Patienten bisweilen schwer abzuschätzen, wie Beispiele aus der klinischen Praxis belegen. Möglicherweise bietet die Festlegung der Dosis auf Basis des vorhandenen AAT-Spiegels und weiterer klinischer Parameter Vorteile. Auch Patienten mit einer schlechteren Lungenfunktion als aktuell vorgesehen können wahrscheinlich von der Substitutionstherapie noch profitieren. Bei Bronchiektasen und Asthma zeigen sich aber keine Verbesserungen. Strittig ist dagegen die Fortsetzung der Therapie nach einer Lungentransplantation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Übersehen wird oft, dass der AATM eine Fülle von Hautproblemen auslösen kann, oft auf dem Umweg über AATM-bedingte Darmprobleme. Zu diesen gehören z.B. Akne, Ekzeme, Psoriasis, Rosazea, Urtikaria und Dermatitis herpetiformis.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Den letzten Fachvortrag des Tages hielt Frau Dr. Katja Deterding zum Thema „AATM aus Sicht des Hepatologen – neue Therapiemöglichkeiten“. Sie führte zunächst aus, dass beim AATM ein Ungleichgewicht zwischen AAT und Neutrophiler Elastase (NE) vorliegt, in dessen Folge es zu einer enzymatischen Zerstörung des Lungengewebes kommen kann, also zu einem Lungenemphysem. Besagtes Ungleichgewicht entsteht aber nicht dadurch, dass in der Leber der Betroffenen zu wenig AAT gebildet wird, sondern dadurch, dass das AAT falsch gefaltet ist, wodurch es polymerisiert, also Klumpen oder Stränge bildet, die so groß sind, dass sie die sie produzierenden Leberzellen nicht mehr verlassen können; dies kann zu Leberverhärtung (Leberfibrose), Leberzirrhose oder gar Leberkrebs führen. Während der geschilderte Vorgang bei Betroffenen mit der homozygoten Ausprägung PI*ZZ besonders stark ist, gelangt bei Betroffenen der heterozygoten Ausprägung PI*MZ mehr AAT ins Blut, wodurch die Lunge zumindest bei Nichtrauchern weitgehend geschützt ist; allerdings ist bei diesen Patienten das Risiko von Leberkomplikationen beim zusätzlichen Vorliegen chronischer Lebererkrankungen deutlich erhöht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zur Erkennung und Klassierung der Leberfibrose ist eine Entnahme von Lebergewebe mittels Biopsie die sicherste Methode, allerdings auch diejenige mit dem höchsten Risiko unerwünschter Nebenwirkungen. Nebenwirkungsfrei ist dagegen die Messung der Leberelastizität mittels Fibroscan, die deshalb auch für eine Verlaufskontrolle („Monitoring“) sehr geeignet ist. Zum Monitoring von Alphas mit der Ausprägung ZZ sind deshalb ratsam:</p>
<ul>
<li>jährliche Messung der Leberwerte, ggf. öfters bei Einnahme potentiell leberschädigender Medikamente</li>
<li>Fibroscan im 3-Jahres-Abstand bei unauffälligem Befund, sonst engmaschiger (ersatzweise Berechnung des APRI-Wertes aus gemessenen Leberwerten, siehe dazu auch den Link zu einem APRI-Rechner auf der Internetseite von Alpha1 Deutschland unter <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha-1-und-die-leber">https://alpha1-deutschland.org/alpha-1-und-die-leber</a>)</li>
<li>Leberfunktionstest bei fortgeschrittener Erkrankung</li>
<li>Krebsüberwachung bei fortgeschrittener Zirrhose</li>
<li>auch wenn bei ZZ-Patienten nur in den seltensten Fällen sowohl Leber- als auch Lungenprobleme zusammen auftreten, sollte auch bei auffälligen Leberbefunden die Lunge regelmäßig kontrolliert werden</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Neuartige Therapieansätze für den AATM sehen aus wie folgt:</p>
<ul>
<li>durch die Einnahme chemischer Wirkstoffe soll die Fehlfaltung des AAT korrigiert werden, so dass dieses in ausreichender Menge von der Leber ins Blut übergeht, um diese nicht durch Polymere zu belasten und die Lunge ausreichend zu schützen</li>
<li>durch Eingriffe in das Erbgut (DNA) oder in die für die Bildung von Proteinen notwendigen Kopien einzelner DNA-Abschnitte (also auf Basis von RNA) soll die Leber dazu gebracht werden, „normales“ AAT zu produzieren</li>
<li>ebenso kann durch Eingriffe auf RNA-Basis die Bildung von AAT heruntergeregelt werden, wodurch eine durch verklumptes AAT belastete Leber wieder gesunden kann; eine klinische Studie zu diesem Ansatz läuft ja bereits schon länger auch in Deutschland, und sie wird aktuell auf eine wesentlich breitere Basis gestellt, wofür gerade weitere Studienteilnehmer gesucht werden; Interessenten finden weitergehende Informationen inkl. der Ein- und Ausschlußkriterien für eine Teilnahme im Internet unter <a href="https://global.theredwoodliverstudy.com/de-ch">https://global.theredwoodliverstudy.com/de-ch</a></li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Mit diesem Vortrag ging das 2. MHH-Patientenseminar „Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“ zu Ende. Die große Zahl an Teilnehmern, die vielen Fragen an und angeregten Diskussionen mit den Vortragenden und der intensive Meinungsaustausch der Besucher untereinander lassen die Teilnehmer auf weitere Veranstaltungen im Rahmen dieser Seminarreihe hoffen.</p>
<p style="font-weight: 400;">
<p style="font-weight: 400;">Dr.-Ing. Heinz Stutzenberger</p>
<p style="font-weight: 400;">08.09.24</p>
<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/bericht-vom-2-mhh-patientenseminar-alpha-1-antitrypsin-mangel-an-der-medizinischen-hochschule-hannover-am-24-08-2024">Bericht vom 2. MHH-Patientenseminar „Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“ an der Medizinischen Hochschule Hannover am 24.08.2024</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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