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	<title>Ratgeber für Eltern von Kindern mit Alpha-1 | Alpha1 Deutschland</title>
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	<title>Ratgeber für Eltern von Kindern mit Alpha-1 | Alpha1 Deutschland</title>
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	<item>
		<title>Seminar Kinder und Jugendliche mit Alpha-1</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/seminar-kinder-und-jugendliche-mit-alpha-1</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 12:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<div id="fws_69e7db2ba2b20"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row top-level full-width-section"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 50px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Seminar: Dr. David Katzer und Dr. Alexander Weigert, Bericht Gabi Niethammer | So erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal-ausgabe-1-2025">Alpha1-Journal 1/2025</a>.</strong></p>
</div>



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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Unser Seminar startet mit der Vorstellung der beiden Referenten Dr. David Katzer und Dr. Alexander Weigert, beide Kinderhepatologen an der Unikinderklinik Bonn, welche auch eins der führenden Alpha1-Kindercenter ist.</p>
<p>24 Eltern und zwei Jugendliche sind gekommen, um sich zu informieren und auszutauschen. Als Beirätin für Kinder und Jugendliche freue ich mich besonders über die beiden jungen Alphas – wie schön und wichtig, sich frühzeitig für die eigene Gesundheit einzusetzen. Toll, dass ihr da seid!</p>
<p>Gleich zu Beginn wird per Handy interaktiv abgefragt, woher die Teilnehmer kommen und welche Genotypen sie haben. Interessant ist die Schlagwortabfrage über die drängenden Fragen und gewünschten Themen für dieses Seminar. Ziel ist, am Ende alle Fragen beantwortet zu haben.</p>
<p>Die beiden Referenten beginnen mit einem Überblick über die Erkrankung, um alle Anwesenden auf einen Stand zu bringen. Zur Häufigkeit der Verbreitung von Pi*ZZ haben sie folgende Zahlen:</p>
<ul>
<li>Inzidenz Pi*ZZ: 1:2.000 bis 1:4.000</li>
<li>Bei ca. 780.000 Geburten pro Jahr sind das 200 bis 400 Neugeborene pro Jahr</li>
<li>Somit 3.600 bis 7.200 Kinder in Deutschland mit schwerem AATM</li>
<li>Stand 01/2022 betreuten 7 von 10 deutschen Kinderzentren insgesamt 178 Patienten</li>
</ul>
<p>In Bezug auf die Leber ist ihr Fazit, dass es unklar ist, wie viele Kinder eine relevante Leberschädigung entwickeln, dass die Einflussfaktoren auf den Krankheitsverlauf nicht bekannt sind und somit keine Prognosen über den Krankheitsverlauf möglich sind.</p>
<p>Beruhigend zu wissen ist, dass nur ca. 5 % der Kinder mit dem schweren Mangel (Pi*ZZ und ggf. Pi*SZ) eine Lebertransplantation benötigen und wenn, dann meist im Vorschulalter.</p>
<p>Was die Lunge betrifft, sind bei Kindern und Jugendlichen keine Probleme zu erwarten. Damit dies im Erwachsenenalter so bleibt, ist es wichtig, die jungen Menschen schon früh für das Thema Lunge zu sensibilisieren und ihnen an die Hand zu geben, dass sie selbst sehr viel dafür tun können, später, mit ca. 40 Jahren, keine Lungenprobleme zu bekommen:</p>
<ul>
<li>Kein Rauchen/Passivrauchen</li>
<li>Meidung von Feinstaub, Abgasen etc.</li>
<li>Impfungen nach STIKO plus Grippe, Corona, Hepatitis A</li>
<li>Schadstoffarme Berufswahl</li>
</ul>
<p>Der Alpha-1-Spiegel ist bereits bei Neugeborenen im Blut messbar. Er verändert sich im Lauf des Lebens nicht wesentlich, es sei denn, das betroffene Kind hat eine Entzündung im Körper, die den Spiegel gerade hochtreibt. Es ist daher wichtig, diesen zu messen, wenn das Kind keinen Infekt hat und der Körper nicht unter großem Stress steht , z. B. durch eine Verbrennung o. Ä.</p>
<p>Eine wesentliche Frage im Plenum ist, wann und wie das Kind aufgeklärt und mit ins „Alpha1-Boot“ genommen werden soll. Als Kinderärzte sagen beide Referenten, dass sie immer wieder erstaunt sind, wie gut Kinder auch mit schlechteren Diagnosen umgehen können.</p>
<p>Es ist sinnvoll, sie schrittweise an das Thema Alpha-1-Antitrypsin-Mangel heranzuführen und die Kinder frühzeitig und regelmäßig beim Kinderhepatologen vorzustellen. Hier ist die Empfehlung aus dem Alpha1 Kindercenter Bonn:</p>
<ul>
<li>Bei guten Verläufen Vorstellung von Pi*ZZ oder Pi*SZ meist 1 × pro Jahr</li>
<li>Bei Säuglingen und Kleinkindern häufigere Kontrollen (alle 3 oder 6 Monate oder noch häufiger bei relevanter Lebererkrankung)</li>
<li>Bei Pi*MZ alle 2–3 Jahre</li>
</ul>
<p>Die Untersuchung umfasst ein Aufklärungsgespräch, die Blutuntersuchung, einen Ultraschall und bei Jugendlichen zusätzlich zumindest eine Lungenfunktionsmessung für den späteren Abgleich als Erwachsener. Weitere diagnostische Unterstützung können Elastografie oder Fibroscan sein, bei denen die Steifigkeit des Lebergewebes abgeschätzt wird. In einzelnen Fällen kann eine Leberbiopsie unter Sedierung notwendig sein, bei der etwas Lebergewebe entnommen wird.</p>
<p>Für Betroffene bedeutet die Diagnose, dass ein Leben lang bei jeder Alpha-1-Untersuchung Blut abgenommen wird. Wie kann nun das kleine Kind auf die anstehende Blutabnahme vorbereitet werden? Laut Empfehlung der beiden Kinderärzte ist eine vorherige Ankündigung zu Hause sehr sinnvoll. Auch wenn es zunächst vielleicht Geschrei deswegen gibt, wird die eigentliche Blutentnahme später nicht als so traumatisch empfunden und bleibt nicht als einziges in Erinnerung, sondern vielleicht das gut geführte Arztgespräch oder der interessante Ultraschall. Die Ärzte sehen immer wieder total traumatisierte Kinder, die vorher oft schlecht und unaufgeklärt gestochen wurden. Dieses Trauma bekommt man später schwierig aus den Kindern heraus und es begleitet die Alphas dann ein Leben lang.</p>
<p>Für viele Kinder und Jugendliche ist die lokale Betäubung (Emla®, Tapfi®) vor der Blutentnahme eine gute Hilfe, so spüren sie den Stich nicht als Schmerz und sind offener für spätere Blutuntersuchungen. Die Pflaster oder Cremes gibt es in der Apotheke (auch auf Rezept) zu kaufen, und sie sollten mindestens 30 Minuten vor der Blutentnahme von den Eltern aufgeklebt worden sein, damit die Untersuchung ohne Verzögerung starten kann. Je älter die Kinder und Jugendlichen werden, umso mehr spielen Faktoren wie Freunde, Schule und Freizeit eine Rolle. In der Runde wird diskutiert, inwieweit die Kinder öffentlich sagen sollen, dass sie den Gendefekt haben. Hier berichtet eine Mutter, dass ihr Sohn auf die Frage: „Bist du krank?“ Die Antwort hat: Bisher nicht, aber ich will es auch nicht werden! Was für eine geniale Aussage, denn sie zeigt deutlich, dass sich das Kind nicht von den anderen unterscheidet und gleichzeitig Verantwortung für sich übernimmt, damit es auch so bleibt.</p>
<p>Es ist sehr gut, wenn die Kinder altersgerecht aufgeklärt sind, also schon früh damit begonnen wird. Sobald sie in die Pubertät kommen, stürzen so viele Dinge auf sie ein, dass es schwierig wird, mit der Aufklärung dann erst zu starten, weil man sie als Eltern in dieser Zeit ggf. nicht vollumfänglich erreicht. Je widerstandsfähiger die jungen Menschen also sind, umso besser sind sie gegen mögliche Einflüsse wie Rauchen, Kiffen und viel Alkohol aus ihrem sich erweiternden Umfeld gewappnet.</p>
<p>Unterstützung zu Alltagsfragen von Kindern und Jugendlichen mit AATM bieten die „12 Fragen – 12 Antworten“, die Frau Dr. Eva Pfister von der MH Hannover eingesprochen hat und die auf unserer Homepage zu finden sind. Ein sehr relevantes Thema ist die Transition, die den geplanten Übergang von Jugendlichen mit chronischen Krankheiten aus der Kinder- in die Erwachsenenmedizin beschreibt. Hier gibt es einige Herausforderungen, damit der Übergang gelingt:</p>
<ul>
<li>Wechsel von familienzentrierter zu patientenzentrierter Betreuung</li>
<li>Fehlende Übergabestrukturen zwischen Pädiatrie und Erwachsenenmedizin (Informationsverlust)</li>
<li>Ängste vor dem Verlust vertrauter Ansprechpartner</li>
<li>Transition findet oft in einer Lebensphase mit vielen weiteren Umbrüchen statt (z. B. Schulabschluss, Ausbildung, Auszug von zu Hause). Die jungen Erwachsenen fühlen sich nicht krank und sehen selbst nicht unbedingt die Notwendigkeit, sich regelmäßig untersuchen zu lassen.</li>
</ul>
<p>Eine Möglichkeit, die jungen Erwachsenen dahin zu bringen, sich jährlich in einem Alpha-1 Center untersuchen zu lassen, ist die Einschleusung in das Register EARCO, ein paneuropäisches Netzwerk, das sich der Förderung der klinischen Forschung und Ausbildung im Bereich Alpha 1-Antitrypsin-Mangel (AAT-Mangel) verschrieben hat. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wie sehen derzeit die Therapiemöglichkeiten für den AATM aus?</span></h2>
<p>Die Lebertransplantation ist die einzige kurative Therapie. Diese ist bei weniger als 5 % der Kinder und Jugendlichen mit schwerem AATM notwendig. Da eine Transplantation mit der lebenslangen Einnahme von Medikamenten verbunden ist und immer auch die Möglichkeit einer Abstoßung besteht, ist dies keine Lösung, nur um den AATM loszuwerden. Zum Thema Lebertransplantation gibt es auf unserem YouTube-Kanal ein ausführliches Referat des Bonner Spezialisten Prof. Dr. Rainer Ganschow.</p>
<p>Bei schwerer Lebererkrankung kann die Gabe von fettlöslichen Vitaminen (Vitamin A, D, E und K) angezeigt sein. Viele Alpha-Kinder erhalten Ursodeoxycholsäure (Urso falk®) als möglichen Therapieversuch zum Schutz der Leber. Es handelt sich um eine körpereigene Gallensäure, die die Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit verändert. Es sind keine relevanten Nebenwirkungen bekannt, es gibt allerdings für Kinder keine Studien über den Nutzen.</p>
<p>Der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel sollte nicht dazu führen, dass das Kind irgendwelche Sportarten meidet. Es darf gern mit Spaß alles ausprobieren, was es möchte. Einzige Ausnahme ist, wenn in seltenen Fällen die Milz stark vergrößert ist. Dann sollte das Kind Kontaktsportarten meiden, worauf die betreuenden Ärzte dann auch hinweisen werden.</p>
<p>Dr. Katzer und Dr. Weigert haben das Alpha-1 Kids-Register übernommen und 2023 neu gestartet. Über diese App können Familien die medizinischen Daten ihrer Kinder dem Team zur Verfügung stellen. Die App ist datenschutzkonform und sehr einfach zu bedienen. Die Familien haben einiges davon, denn es sind wertvolle Informationen zum AATM hinterlegt und die Gesundheitsdaten der Kinder können unkompliziert auch für die eigenen Belange (z. B. Information bei Arztwechsel) gesammelt werden. Mithilfe von Erst- und Verlaufsbögen sowie der Möglichkeit, Laborwerte einfach per Handyfoto einzustellen, erhält das Team der Uniklinik Bonn die Möglichkeit, die Daten für die AATM-Forschung auszuwerten. Für die Familien bedeutet es, aktiv werden zu können und etwas dafür zu tun, dass die Forschung rund um den AATM weiter befeuert wird. Zu finden ist die App auf der Website https://alpha1kids.de und in den App-Stores unter alpha-1-KIDS.</p>
<p>Theoretisch ist die App weltweit anwendbar, die Ethikkommission hat vor Kurzem das GO dafür gegeben. Nun sollen nach und nach andere Länder eingebunden werden. Eine weitere sinnvolle App für Kinder und junge Menschen mit seltenen und chronischen Erkrankungen oder Behinderungen ist unrare.me, die u.a. vom Kindernetzwerk und dem Zentrum für seltene Erkrankungen Bonn entwickelt wurde. Es ist eine Kommunikationsapp für Menschen, die eine Diagnose erhalten haben und sich datensicher austauschen wollen. Interessant ist sie auch für Menschen, die Symptome haben, jedoch noch keine Diagnose haben und sich ebenfalls austauschen möchten. Die App ist für Betroffene, Angehörige und jegliches Fachpersonal zur Vernetzung untereinander eingerichtet.</p>
</div>




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		</div>
	</div> 
</div></div>
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	<h2>Alpha-1-Untersuchung: Leberbezogene Blutwerte</h2>
<p>AST (GOT)</p>
<ul>
<li>Enzym aus Leber- und Muskelzellen</li>
<li>Erhöht bei Schädigung der Leber- oder Muskelzellen</li>
</ul>
<p>ALT (GPT)</p>
<ul>
<li>Enzym v. a. aus Leberzellen</li>
<li>Erhöht bei Schädigung der Leberzellen</li>
</ul>
<p>GLDH</p>
<ul>
<li>Enzym aus Mitochondrien („Kraftwerke der Zellen“) von Leberzellen</li>
<li>Erhöht bei stärkerer Schädigung der Leberzellen</li>
</ul>
<p>yGT (Gamma-GT)</p>
<ul>
<li>Enzym aus vielen Zellen</li>
<li>Erhöht v.a. bei Schädigung der Leber und Gallenwege</li>
</ul>
<p>Bilirubin</p>
<ul>
<li>Abbauprodukt des Blutfarbstoffs</li>
<li>Wird in der Leber von „indirektem“ zu „direktem“ Bilirubin umgewandelt (zusammen Gesamtbilirubin)</li>
<li>Wird über die Gallenwege in den Darm transportiert und mit dem Stuhl ausgeschieden</li>
<li>Bei erhöhtem Bilirubin („Gelbwert“) kommt es zu einer Gelbfärbung der Skleren und der Haut (Ikterus)</li>
<li>Bei Problemen in der Leber oder den Gallenwegen ist das direkte Bilirubin erhöht</li>
</ul>
<p>Gallensäuren</p>
<ul>
<li>Werden in der Leber gebildet und über die Galle in den Darm ausgeschieden</li>
<li>Helfen bei der Verdauung von Fetten</li>
<li>Bei Problemen mit dem Gallenabfluss oder mit der Leber erhöht</li>
<li>Erhöhte Gallensäuren verursachen Juckreiz</li>
</ul>
</div>




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		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Genetisch getestet ins Leben starten? Genomisches Screening bei Neugeborenen auf dem Prüfstand</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/genetisch-getestet-ins-leben-starten-genomisches-screening-bei-neugeborenen-auf-dem-pruefstand</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[A1D-WebRedaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 06:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genetisch getestet ins Leben starten? Genomisches Screening bei Neugeborenen auf dem Prüfstand Ein gutes Video, das über den aktuellen Stand beim Neugeborenscreening informiert und anschließend in der Diskussion zeigt, dass...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Genetisch getestet ins Leben starten? Genomisches Screening bei Neugeborenen auf dem Prüfstand</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Ein gutes <a href="https://www.marsilius-kolleg.uni-heidelberg.de/de/gesellschaft/veranstaltungen/genetisch-getestet-ins-leben-starten-genomisches-screening-bei-neugeborenen-auf-dem-pruefstand">Video</a>, das über den aktuellen Stand beim Neugeborenscreening informiert und anschließend in der Diskussion zeigt, dass es kein leichtes Thema ist und vieles bedacht werden sollte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auf dem Podium sitzen:</p>
<ul>
<li>Dr. Georg F. Hoffmann, Kinder- und Jugendmedizin</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Ärztlicher Direktor der Klinik Kinderheilkunde I des Zentrums für Kinder- und Jugendheilkunde I Universitätsklinikum Heidelberg</p>
<ul>
<li>Dr. Ralf Müller-Terpitz, Rechtswissenschaft</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Recht der Wirtschaftsregulierung und Medien I Universität Mannheim</p>
<ul>
<li>Dr. Christian Schaaf, Humangenetik</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Direktor am Institut für Humangenetik I Universitätsklinikum Heidelberg</p>
<ul>
<li>Dr. Dr. Eva Winkler, Medizinethik</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Direktorin des Instituts für Medizin- und Datenethik I Universität Heidelberg</p>
<p style="font-weight: 400;">Wer mehr über das New Lives Projekt wissen möchte findet Informationen <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/new-lives-genomic-newborn-screening-programs">hier</a>.</p>
<p style="font-weight: 400;">
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Start des Alpha-1-KIDS-Registers</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/erfolgreicher-start-des-alpha-1-kids-registers</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Heimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 15:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Register]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreicher Start des Alpha-1-KIDS-Registers Im Frühjahr 2024 startete das App basierte Register für Kinder und Jugendliche mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel. Die Meldung im Register erfolgt durch die Familien selbst. So erhofft sich...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Erfolgreicher Start des Alpha-1-KIDS-Registers </strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Im Frühjahr 2024 startete das App basierte Register für Kinder und Jugendliche mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel. Die Meldung im Register erfolgt durch die Familien selbst. So erhofft sich das Entwicklerteam aus der Uniklinik Bonn eine möglichst hohe Teilnahme. Denn nur mit ausreichend großen Datenmengen können aus Registern hilfreiche Informationen über die Erkrankung abgeleitet werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die Teilnahme kann die App aus dem App Store heruntergeladen werden (alpha 1 kids). Alternativ ist die Anmeldung auch über eine Webversion möglich (alpha1kids.de). Nach einem ersten Registrierungsschritt erhalten die Familien per Post einen QR-Code, mit welchem sie die App dann freischalten können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit einem Erstmeldebogen können Kinder dann gemeldet werden. Auch die Meldung mehrere Kinder ist möglich. Je nach Schwere der Erkrankung passt sich die Länge des Fragebogens an. Von großer Bedeutung für das Team aus der Uniklinik Bonn sind die Verlaufsbögen, die ausgefüllt werden können, wenn es etwas Neues zu berichten gibt. Laborbefunde können abfotografiert, hochgeladen oder manuell eingetragen werden. Die bis dahin eingetragenen Daten kann man sich dann in einer tabellarischen oder grafisch anzeigen lassen und abspeichern oder ausdrucken.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Sinn dieses Registers ist, die Erkrankung noch besser verstehen zu lernen, um in Zukunft vielleicht schon früher erkennen zu können, welche Patienten ein hohes Risiko haben, eine schwere Lebererkrankung zu entwickeln und welche nicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ein besseres Verständnis des natürlichen Verlaufs der Erkrankung ist von großer Bedeutung! Helfen Sie mit und melden Sie Ihr Kind im Alpha1-KIDS Register.</p>
<p style="font-weight: 400;">Vielen Dank.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bei Fragen können Sie sich unter <a href="mailto:alpha1kinderzentrum@ukbonn.de">alpha1kinderzentrum@ukbonn.de</a> gerne direkt an das Team des Alpha1-Kindercenter aus Bonn wenden, welches das Register leitet.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Forschungsprojekt &#8222;New Lives&#8220; &#8211; Neugeborenen-Screening</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/forschungsprojekt-new-lives-neugeborenen-screening</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Heimann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 10:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung und Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zurzeit findet eine Online-Befragung zum Thema „Genomisches Neugeborenenscreening“ statt, die auch für Eltern und werdende Eltern, in deren Familie ein Alpha-1-Mangel vorliegt, interessant sein kann. Die Umfrage wird sowohl von...</p>
<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/forschungsprojekt-new-lives-neugeborenen-screening">Forschungsprojekt &#8222;New Lives&#8220; &#8211; Neugeborenen-Screening</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Zurzeit findet eine Online-Befragung zum Thema „Genomisches Neugeborenenscreening“ statt, die auch für Eltern und werdende Eltern, in deren Familie ein Alpha-1-Mangel vorliegt, interessant sein kann. Die Umfrage wird sowohl von der Achse als auch vom Kindernetzwerk unterstützt und auch wir unterstützen das Projekt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Beim bekannten Neugeborenen-Screening handelt es sich um eine freiwillige Blutuntersuchung beim wenige Tage alten Säuglings auf einige vorab festgelegten Erkrankungen. In dieser Umfrage geht es um eine mögliche Erweiterung dieses Tests durch eine sogenannte „genomische“ Testung nach der Geburt. Bei diesem genomischen Neugeborenen-Screening (gNBS) könnten deutlich mehr angeborene Erkrankungen früh erkannt werden, da eine Vielzahl von Genen zeitgleich analysiert werden könnten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Umfrage ist Teil des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts <a href="https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/new-lives-genomic-newborn-screening-programs">NEW_LIVES</a>, welches an den Universitäten Heidelberg und Mannheim durchgeführt wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ziel des Projekts ist, zu bewerten, ob ein gNBS eine sinnvolle Option für Deutschland ist. In der Onlinebefragung interessiert sich das Projektteam für Einstellungen und Wünsche von werdenden Eltern und Eltern mit mindestens einem von Kind unter 8 Jahren. Die Ergebnisse der Untersuchung fließen in eine Stellungnahme des Projekts ein.</p>
<ul>
<li>Zielgruppe: Werdende Eltern bzw. Eltern mit mindestens einem Kind unter 8 Jahren</li>
<li>Dauer: ca. 30 Minuten</li>
<li>Aufwandsentschädigung: 10 Euro pro Person bzw. Paare können insgesamt 25 Euro erhalten</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400;">Es wird die Teilnahme über einen Laptop/PC empfohlen, da die Darstellung des Fragebogens nicht für die Teilnahme per Handy optimiert ist.</p>
<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/forschungsprojekt-new-lives-neugeborenen-screening">Forschungsprojekt &#8222;New Lives&#8220; &#8211; Neugeborenen-Screening</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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		<title>Sonderjournal für junge Alpha-1-Patienten: Ein umfassender Wegweiser von Alpha1 Deutschland e.V.</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/sonderjournal-fuer-junge-alpha-1-patienten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 15:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindertag]]></category>
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Alpha1 Deutschland e.V.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Alpha1 Deutschland e.V. unterstützt seit 2001 Patienten mit Alpha1-Antitrypsin-Mangel (AATM) und deren Familien. In unserem aktuellen Sonderjournal richten wir den Fokus speziell auf die jüngsten Betroffenen und bieten eine Fülle an Informationen, die sowohl aufklären als auch unterhalten.</p>
<p>Das Sonderjournal, eine Ergänzung zu den <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">regulären Ausgaben</a>, die zweimal jährlich erscheinen und für Mitglieder kostenlos sind, behandelt eine Vielzahl von Themen, die speziell für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit AATM relevant sind. Von der Pionierarbeit des Vereins über Bildungsressourcen für jede Altersstufe bis hin zu aktuellen Projekten im Alpha-1-Kindercenter Bonn bietet das Journal Einblicke.</p>
<p>Das Journal gibt auch Einblicke in den Alpha1 Kinder- und Jugendtag 2023, der sowohl informative als auch unterhaltsame Elemente bot. Zudem werden neue therapeutische Optionen für Juckreiz bei fortgeschrittener Lebererkrankung vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #004267;">Das Sonderjournal als digitale Ausgabe zum Herunterladen:</span></h2>
<div class='w3eden'><!-- WPDM Link Template: Panel -->

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    <div class="card-body">
        <div class="media">
            <a class="mr-3 img-48" href="https://alpha1-deutschland.org/download/sonderjournal-24">
                
            </a>
            <div class="media-body">
                <h3 class="media-heading p-0 m-0"><a href='https://alpha1-deutschland.org/download/sonderjournal-24'>Sonderjournal 24</a></h3>
                <div class="meta text-white-50 text-small mt-1"><i class="fas fa-hdd text-white-50"></i> 2.71 MB <i class="ml-2 far fa-arrow-alt-circle-down text-white-50"></i> 1269 Downloads</div>
            </div>
        </div>
    </div>
    <div class="card-footer"><div class="row"><div style="line-height: 30px;" class="col-6"><i class="far fa-calendar"></i> 8. Mai 2024 <span class="wpdm_hide wpdm_remove_empty"><i class="fas fa-code-branch ml-2"></i> </span></div><div class="col-6 text-right align-right"><a class='wpdm-download-link download-on-click btn btn-link btn-xs'  rel='nofollow' href='#' data-downloadurl="https://alpha1-deutschland.org/download/sonderjournal-24?wpdmdl=6012&refresh=69e7db2bac1c81776802603">Download</a></div><div style="clear: both"></div></div></div>
</div>
</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
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		<title>Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Neugeborenenscreening</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/alpha-1-antitrypsin-mangel-neugeborenenscreening</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2024 12:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Marion Wilkens, Alpha1 Deutschland e.V., so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 1/2022</a>.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>„Unter Neugeborenenscreening versteht man ein in der Regel national konzipiertes Programm zur Reihenuntersuchung an Neugeborenen. Hierbei soll auf bestimmte angeborene Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen getestet werden, bei denen eine präventive Behandlung möglich ist und Folgeschäden durch den Beginn der Behandlung vor Einsetzen der Krankheitserscheinungen vermieden werden können.“ So heißt es bei Wikipedia.</p>
<p>Kann man denn überhaupt präventiv behandeln bei einem Alpha-1-Antitrypsin-Mangel? Klar, da fallen uns sofort Nichtraucher-Programme und der Hinweis auf ein aktives Leben ein, was als Vorsorge für unsere Alpha-Kinder und Jugendlichen von großer Wichtigkeit wäre.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Die Herausforderung ethischer Aspekte</span></h2>
<p>Vor vielen Jahren sind wir bereits an die Ethik-Kommission herangetreten und haben uns eine Abfuhr geholt. Seitdem gärt das Thema leise und stetig in unseren Köpfen und wir fragten uns immer wieder einmal, warum man nicht einfach alle Babys auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel testet. Ein Projekt der ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen) zu diesem Thema kam für uns gerade recht, denn wir wollten verstehen, ob sich ein Einsatz unsererseits hierfür vielleicht doch lohnt.</p>
<p>Als Erstes mussten wir lernen: Gibt es keine Behandlung, macht es auch keinen Sinn zu testen — aber was bedeutet das genau? Wir haben doch eine Behandlung, u. a. Sprays und Substitution, reicht das denn nicht aus?</p>
<p>In der allgemeinen Erklärung für Menschenrechte haben die Vereinten Nationen proklamiert, dass „Kinder ein Recht auf besondere Fürsorge und Unterstützung“, und ebenfalls „ein Recht auf Nichtwissen“ haben. Dieser Widerspruch macht es uns schwer, ein Recht für ein Neugeborenenscreening auf Alpha-1 durchzusetzen.</p>
<p>Aber gehen wir einen Schritt zurück zur ursprünglichen Definition. Hier gelten die zehn Screening Prinzipien von Wilson und Jungner. Diese lassen sich vier Gesundheitssystem-Bereichen zuordnen und sind Entscheidungskriterien, also kritische Fragen, die zur Überprüfung der Sinnhaftigkeit von Screening Programmen dienen. Zunächst fragt man nach der Zielerkrankung, nach der gescreent werden soll, wichtig ist auch die Verlässlichkeit des Diagnosetests, die Frage nach der Behandelbarkeit und letztlich der Gesamtbilanz.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Die zehn Prinzipien des Wilson-Jungner-Screenings</span></h2>
<p>Die zehn Prinzipien, die Wilson und Jungner bereits in einem WHO-Bericht von 1968 als Entscheidungskriterien über die Angemessenheit eines Screenings/Präventionsprogramms definiert haben, lauten:</p>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69e7db2bcf758"  data-column-margin="default" data-midnight="light" data-top-percent="2%" data-bottom-percent="2%"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row has-row-bg-color  right_padding_2pct left_padding_2pct top_padding_tablet_2pct top_padding_phone_2pct bottom_padding_tablet_2pct bottom_padding_phone_2pct right_padding_tablet_2pct right_padding_phone_2pct left_padding_tablet_2pct left_padding_phone_2pct"  style="padding-top: calc(100vw * 0.02); padding-bottom: calc(100vw * 0.02); --row-bg-color: #00899b;"><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop using-bg-color"  style="background-color: #00899b; "></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 light left">
	<div style=" color: #ffffff;" class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone " data-cfc="true"  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<ol>
<li>Die Erkrankung sollte ein wichtiges Gesundheitsproblem darstellen.</li>
<li>Es sollte eine anerkannte Therapie für nachweislich erkrankte Patienten geben.</li>
<li>Es sollten Einrichtungen für Diagnose und Therapie vorhanden sein.</li>
<li>Es sollte eine erkennbare Phase der Latenz oder Frühsymptomatik geben.</li>
<li>Es sollte ein geeignetes Test- oder Unter­suchungsverfahren geben.</li>
<li>Die Tests sollten für die Bevölkerung akzep­tabel sein.</li>
<li>Der biologische Erkrankungsverlauf, einschließlich des Übergangs von der Latenzphase zur diagnostizierten Erkrankung, sollte hinreichend verstanden sein.</li>
<li>Es sollte vereinbarte Grundsätze dafür geben, welche Fälle behandelt werden.</li>
<li>Die Kosten (einschließlich Diagnose und Therapie der diagnostizierten Fälle) sollten in einem wirtschaftlich ausgewogenen Verhältnis zu den möglichen Kosten der medizinischen Versorgung insgesamt stehen.</li>
<li>Die Fallerkennung sollte ein kontinuierlicher Vorgang sein und kein „ein-für-alle-Mal“-Projekt.</li>
</ol>
<p>Quelle: <a href="https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/37650/%20WHO_PHP_34.pdf?sequence=17" target="_blank" rel="noopener">Wilson &amp; Jungner (3. Wilson J, Junger G. Principles and practice of screening for disease. Geneva: World Health Organization; 1968.</a></p>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69e7db2bd052e"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
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	<h2><span style="color: #004267;">Welche Erkrankungen werden bei uns in Deutschland bisher beim Neugeborenenscreening getestet?</span></h2>
<p>Adrenogenitales Syndrom, Ahornsirupkrankheit, Biotini­dase­mangel, Carnitinstoffwechseldefekte, Galaktosämie, Glutarazidurie Typ I, Hypothyreose, Isovalerianazidämie, LCHAD-, VLCAD-Mangel, MCAD-Mangel, Mukoviszidose, Phenylketonurie, Tyrosinämie Typ I, Schwere kombinierte Immundefekte (SCID), Sichelzellkrankheit und Spinale Muskelatrophie.1</p>
<p>Ähnlich wie beim AATM handelt es sich um viele seltene Erkrankungen, von denen man noch nie gehört hat.</p>
<p>Ist die Definition nach Wilson und Jungner noch zeitgemäß? Was gibt es neben der medizinischen Seite noch für ethische Aspekte? Bedacht werden muss unbedingt, dass nicht jedes Kind mit PiZZ unweigerlich erkrankt. Ist eine mögliche Stigmatisierung also der richtige Weg?</p>
<p>Was ist z. B. mit dem Thema Versicherungen, nehmen sie Kinder mit einer genetischen Disposition überhaupt auf? Oder ist da „Nichtwissen“ besser? Nach wie vor haben wir niemanden gefunden, der über dieses heikle Thema referieren möchte. Die Versicherungen scheinen keinen klaren Regeln zu unterliegen, oft klingt es nach Willkür, was dafürspricht, dass sich niemand öffentlich aus dem Fenster hängen möchte.</p>
<p>Wir werden das Projekt der ACHSE weiter begleiten. Die derzeitigen Behandlungen (Sprays und Substitution) rechtfertigen ein Screening zwar nicht – sie sind nicht präventiv und können unsere Erkrankung nicht aufhalten, sondern behandeln die Symptome oder verlangsamen den Lungenabbau. Aber wenn die Forschung eine Möglichkeit findet, das falsch gefaltete Protein zu entfalten und/oder es sauber aus der Leber auszuschleusen, haben wir dann nicht ein Argument für ein Neugeborenenscreening?</p>
<h2><span style="color: #004267;">Erfüllte Kriterien: Auf dem Weg zu einer umfassenden Prävention beim Alpha-1-Antitrypsin-Mangel</span></h2>
<p>Viele Punkte der zehn Screening-Prinzipien erfüllen wir bereits heute: Wir haben einen guten Nachweis der Erkrankung, gute Zentren für die Versorgung, die Kosten der Prävention (u. a. Rauchstopp) sind deutlich günstiger als Behandlungskosten und wir haben Richtlinien zur optimalen Behandlung (wenn auch noch keine eigenen Leitlinien in Deutschland).</p>
<h2><span style="color: #004267;">Herausforderungen und Bedenken: Die Unsicherheit im Umgang mit dem Alpha-1-Antitrypsin-Mangel</span></h2>
<p>Leider aber verstehen wir noch immer nicht, wer erkrankt und wer nicht. Auch vergessen wir in der Diskussion oft, was es mit Kindern und Eltern macht: Angst ist kein guter Begleiter. Sehen Eltern, mit dem Wissen um einen Gendefekt, in jedem Husten ein erstes Anzeichen des Alpha-1-Antitrypsin-Mangels? Können Kinder mit dem Wissen um ihren Mangel „normal“ aufwachsen? Nichtrauchen ist ein wichtiges Argument für die frühe Diagnose, aber ist Nichtrauchen nicht sowieso für alle Kinder und Jugendlichen gesünder? Ist nicht auch ein aktives Leben für alle Kinder der richtige Weg, um gesund groß zu werden? Diese beiden Argumente rechtfertigen zum heutigen Zeitpunkt wohl tatsächlich, nicht ins Neugeborenenscreening aufgenommen zu werden.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wer tiefer einsteigen möchte, dem empfehlen wir folgende Lektüre:</span></h2>
<p><a href="https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/330853/9789289054805-ger.pdf" target="_blank" rel="noopener">WHO: Vorsorgeuntersuchung und Screening: ein kurzer Leitfaden</a>, letzter Zugriff 24.01.2024.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen<br />
1. <a href="http://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/vorsorge/bei-kindern/neugeborenenscreening-das-wird-getestet-790623.html" target="_blank" rel="noopener">Apotheken Umschau, letzter Zugriff 24.01.2024.</a></p>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
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		<title>Bilder sagen mehr als tausend Worte: Frieda Wilkens erzählt, wie sie die junge Generation erreicht</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/alpha1-instagram</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 12:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgestellt]]></category>
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		<div id="fws_69e7db2bd266b"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p><strong>Frieda Wilkens, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2023</a>.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 12.5px; height: 5px; margin-bottom: 12.5px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Hey <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ich bin Frieda und habe im August den Instagram-Account von Alpha1 (@alpha1deutschland) gestartet. Instagram ist dafür bekannt, vor allem von jüngeren Generationen genutzt zu werden, und genau das wollen wir nutzen – unser Ziel ist es, dass wir als Organisation von mehr jüngeren Menschen gefunden werden und dass es uns auf diese Weise gelingt, über Social Media verstärkt auf den Alpha-1-Antitrypsin-Mangel aufmerksam zu machen. Helfen Sie uns gerne dabei und folgen auch Sie unserem Account! Ich kenne es selbst nur zu gut von mir. Morgens auf dem Weg zur Uni ist es leider schon fast zu einem Automatismus geworden, auf Instagram zu schauen, ob und was in den letzten Stunden bei meinen Freunden und Bekannten passiert ist. Dabei nutze ich aber auch die Gelegenheit und die Möglichkeit, zum Beispiel auf den Account der Tagesschau zu schauen und „sinnvolle“ Inhalte zu erhalten – oder eben bei Alpha1 <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ein großer Vorteil von Instagram ist nämlich die super einfache Handhabung der App und die Tatsache, dass es mal eben nebenbei geht und somit genau das ist, was junge Menschen (hoffentlich) erreicht. An dieser Stelle möchte ich stolz erwähnen, dass es tatsächlich bereits mindestens ein Mitglied gibt, das ausschließlich über Instagram auf den Verein aufmerksam wurde. Zu sehen, wie dieser Account wächst, ist etwas, auf das ich mich sehr freue.</p>
<p>Die zahlreichen Veranstaltungen, Newsletter, Onlineauftritte oder ähnliches vom Verein zu posten und somit in einer öffentlichen „Bildergalerie“ festzuhalten, ist ein Projekt, das ich gerne in die Tat umsetze. Denn es gilt: manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte.</p>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
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		<item>
		<title>Neue Wege gehen: Alpha1 Kinder- und Jugendtag 2023 im Sonderdruck und Ausblick auf den integrierten Modus ab 2025</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/alpha1-kinder-jugend-tag-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 11:27:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://alpha1-deutschland.org/?p=6585</guid>

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		<div id="fws_69e7db2bd5635"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p><strong>Gabi Niethammer, Alpha1 Deutschland e.V., so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2023</a>.</strong></p>
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<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 12.5px; height: 5px; margin-bottom: 12.5px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Wenn Sie dieses Journal in den Händen halten, ist unser diesjähriger Alpha1 Kinder- und Jugendtag entweder gerade<br />
gewesen oder er liegt kurz vor uns, denn er findet vom 16. bis 17.12.2023 in Bonn statt.</p>
<p>Seit diesem Jahr stellen wir als Organisatoren von verschiedenen Alpha1-Infoveranstaltungen fest, dass sich das Buchungsverhalten nach der Pandemie verändert hat. Es wird sich deutlich kurzfristiger angemeldet, viele möchten sich nicht früh festlegen. Das ist deshalb nicht ganz einfach, weil die Hotels aus demselben Grund wiederum deutlich eher um feste Teilnehmerzahlen bitten – ein Spagat, den es für uns zu lösen gilt.</p>
<p>Ca. 35 Erwachsene und knapp 20 Kinder und Jugendliche sind zu unserem KiJu-Tag angemeldet und wir freuen uns sehr auf einen Tag voll hilfreicher Informationen, gewinnbringendem Austausch und Spaß, einander kennenzulernen und wiederzusehen. Da es uns viel zu lang hin ist, die Referatsprotokolle erst im<br />
Sommerjournal abzudrucken, werden wir das neue Jahr mit einer kleinen Sonderausgabe begrüßen und Ihnen so die Möglichkeit geben, in Ruhe nachzulesen, was wir in Bonn erlebt haben. Ab 2025 wird es in unserem Verein eine Neuerung geben, denn wir werden den Kinder- und Jugendtag in den Alpha1 Infotag integrieren. Indem wir nachmittags Zeit für Workshop-Arbeit vorsehen, kann jeder Teilnehmende den für sich besten Schwerpunkt legen, Familien müssen nicht zweimal im Jahr anreisen und es besteht die gute Möglichkeit, viel mehr Mitglieder für das Thema Kinder und Jugendliche zu interessieren.</p>
<p>Nun aber freue ich mich erst einmal sehr darauf, mit Marion Wilkens zusammen einen tollen KiJu-Tag in meiner Geburtsstadt Bonn durchzuführen, ehe Sie und wir hoffentlich sehr schöne, friedvolle und gesunde Weihnachtstage verleben.</p>
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		<title>Neugeborenenscreening: Zwischen Chancen und Herausforderungen</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/neugeborenenscreening</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 14:32:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/neugeborenenscreening">Neugeborenenscreening: Zwischen Chancen und Herausforderungen</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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		<div id="fws_69e7db2bd77fe"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section"  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 50px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Alpha1 Deutschland e.V., so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 2/2022</a>.</strong></p>
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<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<h2><span style="color: #004267;">Neugeborenenscreening auch auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel?</span></h2>
<p>Das Neugeborenenscreening ist eine Reihenuntersuchung, die direkt nach der Geburt am Säugling durchgeführt wird, um Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Getestet wird auf ausgewählte Erkrankungen, die u. a. nach den Wilson &amp; Junger-Regeln ausgesucht werden. Diese Auswahlkriterien haben wir Ihnen bereits im Journal 1/2022 (Seite 31-33) erläutert. In dem Journal haben wir Sie auch mitgenommen zum Projekt der ACHSE (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen) und bereits das Für und Wider für unsere Erkrankung angesprochen.</p>
<p>Jetzt, eineinhalb Jahre später, sind wir eigentlich nicht wirklich weitergekommen, das Projekt der Achse läuft noch immer, denn es gibt sehr viele Aspekte beim Neugeborenenscreening zu bedenken: Informationsübermittlung vor dem freiwilligen Screening, Begleitung nach Diagnose, Machbarkeit der Analysen (in der vorgegebenen Zeit), Kosten, ethische Fragen, Behandelbarkeit der Erkrankung (was genau ist damit gemeint?), Umgang mit eventuellen Fehldiagnosen, gibt es vielleicht auch spätere sinnvolle Zeitpunkte für den Test und noch vieles mehr. Wir haben mit Experten und anderen Patientenorganisationen diskutiert und gearbeitet, Literaturrecherchen betrieben und machen uns immer wieder die gleichen Gedanken, denn ein Screening im Säuglingsalter sollte gut überlegt werden.</p>
<p>In Belgien läuft zurzeit eine Studie namens „Baby Detect“, die weit über das herkömmliche Neugeborenenscreening hinausgeht. Mit zusätzlichen 4-8 Blutstropfen wird auf mehr als hundertzwanzig seltene, aber behandelbare, genetische Krankheiten gescreent. Auch das Screening auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist hierbei enthalten.</p>
<p>Als Maßnahmen im Falle einer Frühdiagnose (behandelbar) werden aufgeführt:</p>
<ul>
<li>Das Stillen des Säuglings</li>
<li>Die Sicherung der Diagnose durch die Bestimmung des Serum-Spiegels im Blut</li>
<li>Die multidisziplinäre Versorgung • Die Lebertransplantation als endgültige Behandlung</li>
<li>Die Substitution bis hin zur Lungentransplantation</li>
<li>Die Behandlung mit Dapson- oder Doxycyclin-Therapie bei Pannikulitis</li>
<li>Die genetische Beratung bei der Familienplanung</li>
</ul>
<p>Klingt gut, zeigt aber nur die eine Seite der Medaille! Worüber man hingegen auch nachdenken sollte:</p>
<ul>
<li>Das Recht eines Kindes auf „Nichtwissen“</li>
<li>Soziale Aspekte wie z. B. die mögliche Ausgrenzung von Behinderten/Erkrankten und deren Eltern, die sich nicht haben untersuchen lassen</li>
<li>Werden alle Varianten gefunden oder schaut man nur nach ZZ?</li>
<li>Versicherungen sind noch immer ein Problem, hat man erstmal genetisch getestet, braucht es gute Begründungen, um in einige Versicherungen überhaupt aufgenommen zu werden. Ein Nichtwissen schützt in dem Fall</li>
<li>Die Gefahr der Überbehütung durch Eltern, obwohl sie nicht wissen können, ob die Erkrankung überhaupt ausbricht</li>
</ul>
<p>Es fehlt Ihnen hier in der Diskussion das Wort „Prävention“? Ja, die wäre durch eine frühe Diagnose möglich, aber gehört Prävention nicht sowieso zu einem gesunden Aufwachsen, so zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Rauchprävention: kein Kind sollte je rauchen, daran ändert die Diagnose auf einen Alpha-1-Mangel nichts</li>
<li>Bewegung und gesunde Ernährung, auch hier: Das gilt für jedes Kind!</li>
<li>Bei ersten Zeichen einer Erkrankung sollte man den Arzt aufsuchen: Wir wiederholen uns, das gilt für jedes Kind!</li>
</ul>
<p>Es ist schwer, sich eine Meinung zu bilden, als Erkrankter neigt man dazu zu sagen: „Wissen hilft“, doch das gilt nicht für alle Menschen gleichermaßen.</p>
<p>Wir werden an dem Thema dranbleiben, es sind viele verschiedene Modelle für die Zukunft denkbar. Das Neugeborenenscreening ist nur eine Möglichkeit, die Forschung schreitet voran und die Untersuchung unseres Genoms (Gesamtheit aller Erbinformationen einer Zelle) wird vieles verändern. Wie immer ist es wichtig, frühzeitig dabei zu sein und Einfluss zu nehmen, wo immer wir das können.</p>
</div>




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	<p>Nach den vielen Meetings, den vielen Informationen und den vielen gehörten Erfahrungen der anderen gibt es zumindest einen Vorteil bei unserer Erkrankung:</p>
<p>Wenn wir bei Kindern, die erhöhte Leberwerte haben oder schlecht gedeihen und auch, wenn wir bei erhöhten Leberwerten und/oder eingeschränkter Lungenfunktion im Erwachsenenalter einfach mal an Alpha-1 denken würden, wäre schon viel gewonnen. Wir haben die Chance, unsere Erkrankung zu diagnostizieren, bevor sie (wie bei anderen Erkrankungen) tödlich endet. Nutzen wir diesen Vorteil und sorgen endlich für mehr Testung bei ersten Symptomen.</p>
</div>




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		<title>Dr. Rüdiger Kardorff: Alpha-1-Antitrypsin-Mangel – Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen</title>
		<link>https://alpha1-deutschland.org/dr-ruediger-kardorff-alpha-1-antitrypsin-mangel-besonderheiten-bei-kindern-und-jugendlichen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Alpha1 Deutschland e.V.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2023 15:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha1-Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p style="font-weight: 400;"><strong>Zusammenfassung: Gabi Niethammer, so erschienen im <a href="https://alpha1-deutschland.org/alpha1-journal">Alpha1-Journal 1/2023</a>.</strong></p>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="margin-top: 25px; height: 5px; margin-bottom: 25px;" data-width="100%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="default" class="divider-border"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<p>Nachstellung eines Beratungsgesprächs nach der Erstdiagnose anhand der Fragen, die Familien am häufigsten beschäftigen: <strong>Wie kommt die Erkrankung zustande, wie „funktioniert“ sie? </strong></p>
<p>Ganz vereinfacht dargestellt gibt es im Körper Eiweiße (Proteasen), die man im Rahmen von Entzündungsreaktionen braucht, um Gewebe auflösen zu können. Entzündungszellen treten in Gewebe ein und es werden Krankheitserreger abgewehrt, Viren isoliert und Schadstoffe angegriffen. Man braucht aber auch einen Mechanismus, um Proteasen wieder zu stoppen. Dafür gibt es Gegenstoffe (Inhibitoren) wie das Alpha-1-Antitrypsin. Diese binden die Proteasen und beenden somit den Vorgang der Auflösung. Fehlt nun Alpha1, dann „futtern“ sich die Proteasen durch und machen vor gesundem Lungengewebe nicht halt. Hinter dem Alpha- 1-Antitrypsin-Mangel steckt eine einfache Mutation einer einzelnen Aminosäure.</p>
<p>Grundsätzlich ist der Begriff AAT-Mangel etwas irreführend, da das Alpha-1 ja bei den meisten Menschen in der Leber gebildet, dort aber fehlerhaft gefaltet wird und so aus der Leber nicht heraus kann. Bei den Z-Molekülen kommt hinzu, dass das in der Leber liegen gebliebene Alpha-1 verklebt und sich zu Ketten zusammenlegt (Polymerisation). In der Leber ist also zu viel Alpha-1 und da es dort nicht herauskommt, kommt über das Blut in der Lunge zu wenig an, es kommt dort zu einem Mangel.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Woher kommt der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel überhaupt und wofür war er gut? </span></h2>
<p>Es wird angenommen, dass die Mangelvarianten vor ca. 2.500 Jahren entstanden sind, wobei das PI*Z dem skandinavischen Raum und das PI*S dem spanischen zugesprochen wird. Weiter geht man davon aus, dass es unter den damaligen Lebensumständen mit sehr vielen Infektionen einen gewissen Überlebensvorteil geboten hat, zumindest eine Alpha- 1-Mangelanlage zu haben, also heterozygot betroffen zu sein. Das würde die Verbreitung über einen historisch gesehen relativ kurzen Zeitraum erklären.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wieso ist mein Kind betroffen? Ist die Diagnose sicher? </span></h2>
<p>Auf Chromosom 14 liegt die Information zum Alpha-1-Antitrypsin. Grundsätzlich hat jeder Mensch zwei Erbanlagen, von denen er wiederum eine Anlage seinem Kind weitergibt. Zwei mutierte Gene im Körper bedeuten, homozygot betroffen zu sein, hier ist die häufigste Variante PI*ZZ. Ist nur ein Gen betroffen, nennt man das heterozygot betroffen (PI*MZ) und man ist Träger der Mangelanlage.</p>
<p>Bei einer Familie mit einem homozygot betroffenen Kind müssen beide Eltern zumindest ein mutiertes Gen haben, sind also selbst mindestens heterozygot betroffen. Das Risiko für weitere Kinder ist statistisch mit 25 % (gesund) zu 50 % (heterozygot) zu 25 % (homozygot) einfach, doch richtet sich die Biologie nicht danach und es wird im Einzelfall jedes Mal neu gewürfelt.</p>
<p>In einer beispielhaften Familienkonstellation mit einem homozygot betroffen Vater und einer homozygot gesunden Mutter können alle Kinder ausschließlich heterozygot, also Träger der Mangelvariante, sein. Anders sieht es aus, wenn die Mutter nicht gesund, sondern selbst Trägerin ist, dann können die Kinder entweder hetero- oder homozygot betroffen sein. Ist sie selbst PI*ZZ, können die Kinder nur homozygot betroffen sein, da von beiden Eltern nur ein Z weitergegeben werden kann.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wie sieht das Krankheitsbild aus? </span></h2>
<p>Die ernsthafte Erkrankung ist eine Erkrankung der ganz kleinen Kinder und vor allem eine Leberkrankheit. Im frühen Säuglingsalter kann sich der AATM durch eine verlängerte Gelbsucht, entfärbte Stühle, Lebervergrößerung, Gedeihstörung, erhöhte Leberwerte bis hin zur seltenen und gefährlichen Vitamin K-Mangel-Blutung zeigen. Im Kleinkindalter können eine Leber- und Milzvergrößerung mit anschwellendem Bauch und Juckreiz hinzukommen.</p>
<p>Die erhöhten Leberwerte sind häufig ein Zufallsbefund, weil bei jüngeren Kindern anlässlich einer ganz anderen Untersuchung oder z.B. eines HNO-Eingriffs ein Routinelabor gemacht wird und dort dann die erhöhten Leberwerte bei bislang völlig gesunden Kindern auffallen.</p>
<p>Später im Schulkindesalter werden Kinder, die bis dahin gesund geblieben sind, nur noch sehr, sehr selten krank. Es kann aber vereinzelt vorkommen und zeigt sich dann z.B. durch Juckreiz, allgemeine Schwäche und Wachstumsrückstand oder wiederum durch schlechte Leberwerte. In absoluten Einzelfällen treten dramatische Anzeichen wie Bluterbrechen, blutige Stühle oder Luftnot mit Blauwerden bei Belastung auf. Dieses hepatopulmonale Syndrom ist nicht die Lungenerkrankung wie beim erwachsenen Alpha, sondern sind Lungenprobleme, die durch eine Leberzirrhose entstehen.</p>
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	<p>Ein AATM kann auch dadurch auffallen, dass ein Kind bereits eine Lebererkrankung wie Mukoviszidose, Gallengangsatresie oder Virushepatitis hat und der Verlauf dort atypisch und deutlich schlechter ist. Leider nimmt auch die Fettleberkrankheit bei Kindern dramatisch zu und es ist zu befürchten, dass die davon betroffenen Kinder einen schlechteren Verlauf haben, wenn sie zusätzlich einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel haben.</p>
<p>Wichtig ist, dass es bei Kindern und Jugendlichen noch keine richtige Lungenmanifestation gibt und dieses Thema in der Zuständigkeit des Kinderarztes eigentlich nicht vorkommt.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Ist die Diagnose sicher?</span></h2>
<p>Für die Diagnosestellung ist wichtig, dass sich bei der Serumspiegelbestimmung die Gesunden (MM) und Betroffenen (ZZ) mit ihrem Serumspiegel nicht überschneiden. Ist ein Spiegel sehr niedrig, z.B. 0,3 g/l, kann es eigentlich kein MM sein. Andersherum kann es sich bei einem höheren Spiegel von z.B. 1,5 g/l nicht um einen homozygot Betroffenen handeln. Früher folgte nach dieser ersten Bestimmung zur Diagnosesicherung meist eine PI-Bestimmung (Phänotypisierung), bei der das Eiweiß im Blut charakterisiert wird. Heutzutage wird eher gleich die Genotypsierung gemacht, um durch einen Gentest die Genmutation nachzuweisen. Dieser Test kann durch einen für den Arzt kostenfreien Wangenabstrich, der im Alpha1 Zentrum in Marburg ausgewertet wird, durchgeführt werden.</p>
<p>Die Frage nach einer Leberbiopsie zur Diagnosestellung stellt sich für Kinder in den meisten Fällen nicht und ist nur in Zweifelsfällen angezeigt, wenn z.B. Verdacht auf eine weitere Lebererkrankung besteht.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wird mein Kind (schwer) krank werden, wie ist das Risiko (Prognose)? </span></h2>
<p>In den 70er Jahren wurden 200.000 Kinder in Schweden gescreent und mehr als 30 Jahre beobachtet, wie ihre gesundheitliche Entwicklung war. Mit Abstand am häufigsten war zu beobachten, dass die Kinder als Säuglinge zwar stark erhöhte Leberwerte hatten, diese Werte aber im Lauf der Kindheit zurückgingen und sich normalisierten. Bei maximal 3–5 % aller PI*ZZ-Kinder kam es zu schwerwiegenderen Komplikationen.</p>
<p>Es ist im Einzelfall kaum möglich, eine Prognose abzugeben. Deutlich auffällige Werte einiger Laborparameter (Thrombozyten, Bilirubin, PTT, gGT, CHE, GOT) weisen darauf hin, dass der Verlauf schwieriger sein könnte, eine deutliche Vergrößerung der Leber und Milz nach dem ersten Lebensjahr könnte ebenfalls darauf hindeuten. Sehr selten und ernst ist die Entwicklung einer portalen Hypertension (das Blut aus dem Bauchraum kann nicht mehr durch die bereits vernarbte Leber durchfließen, der Druck im Blut erhöht sich im Bauchraum und das Blut fließt woanders lang).</p>
<p>Wenn mit etwa vier Jahren gesundheitlich alles in Ordnung ist und sich die Leber außer gering erhöhten Leberwerten normal zeigt, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass im Kinder- und Jugendalter noch etwas passiert.</p>
</div>




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				<div class="divider-wrap" data-alignment="center"><div style="margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;" data-width="20%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="accent-color" class="divider-small-border"></div></div><p style="font-size: 30px;color: #004267;line-height: 2;text-align: center" class="vc_custom_heading vc_do_custom_heading" >„Eine Therapie ist meist nicht erforderlich! “</p><div class="divider-wrap" data-alignment="center"><div style="margin-top: 25px; width: 20%; height: 2px; margin-bottom: 25px;" data-width="20%" data-animate="" data-animation-delay="" data-color="accent-color" class="divider-small-border"></div></div>
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		<div id="fws_69e7db2be136b"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row"  style="padding-top: 20px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-animation-delay="" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap row-bg-layer" ><div class="row-bg viewport-desktop"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
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	<h2><span style="color: #004267;">Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?</span></h2>
<p>Was kann ich selbst für mein Kind tun? Eine Therapie ist meist nicht erforderlich! Symptomatisch können betroffene Säuglinge mit dem Gallensäurepräparat Ursodeoxycholsäure behandelt werden. Bei den sehr selten fortgeschritten erkrankten Kindern müssen ggf. ein Mangel bei den fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) ausgeglichen, eine energiereiche Ernährungstherapie oder verschiedene Prinzipien gegen Juckreiz durchgeführt werden.</p>
<p>Vorbeugend sollte ein Normalgewicht angestrebt werden und das Kind Sport machen und insgesamt aktiv sein. Ein frühzeitiges Vorgehen gegen Fieber und Entzündungen ist plausibel. Die gefährdete Leber sollte durch die empfohlenen Impfungen plus zusätzlich Hepatitis A geschützt und leberschädigende Stoffe vermieden werden. Bezüglich der Lunge bleibt die wichtigste Botschaft: keine Rauch- und Staubexposition – und dies konsequent von Kindheit an!</p>
<p>Die einzige kurative (heilende) Therapie ist eine Lebertransplantation. Bei nur 3–4 % der an der Leber transplantierten Kinder ist die Ursache ein AATM und es gibt nur wenige Indikationen, wo eine entsprechende Lebertransplantation in Erwägung gezogen wird. Das Langzeitüberleben liegt bei über 90 %.</p>
<p>Therapieansätze wie eine zukünftige Gentherapie und andere sind noch längst nicht absehbar. Entsprechende Medikamente, die im Gespräch sind, befinden sich derzeit noch in der Theorie und kommen später sowieso zunächst in eine Erprobung für Erwachsene, ehe sie bei Kindern angewendet werden. Auch die Augmentationstherapie (Substitution von Alpha-1) spielt nach dem vorher Gesagten bei der Behandlung von betroffenen Kindern keine Rolle.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Welche Kontrollen sind erforderlich?</span></h2>
<ul>
<li>Regelmäßige Blutentnahmen</li>
<li>Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen</li>
</ul>
<p>Zu Beginn alle paar Wochen / Monate, dann seltener und ab Schulalter genügt es meist, das Kind alle ein bis zwei Jahre dem betreuenden Kinderarzt vorzustellen.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Was mache ich, wenn der Alpha-1-Spiegel meines Kindes nur leicht erniedrigt ist? </span></h2>
<p>Würde ein Kinderarzt jedes ihm vorgestellte Kind auf AATM testen, würde er durchaus hin und wieder ein heterozygot betroffenes Kind entdecken, denn man geht davon aus, dass jeder 40. bis 50. Mensch Träger der Mangelvariante ist. Da es aber glücklicherweise eigentlich kein Krankheitsrisiko im Kindes- und Jugendalter gibt, sind außer der Beratung hinsichtlich des Rauchverzichts keine weiteren Maßnahmen notwendig.</p>
<h2><span style="color: #004267;">Wie kann ich noch mehr über die Zusammenhänge lernen? </span></h2>
<p>Eine Gruppe von Alpha-1-Kinder betreuenden Kinderärzten hat 2022 in der Monatsschrift Kinderheilkunde ein Update zum Alpha-1-Antitrypsin-Mangel geschrieben.</p>
<p>Einen Überblick über mögliche Lebererkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gibt der <a href="https://leberkrankes-kind.de/" target="_blank" rel="noopener">Verein Leberkrankes Kind e.V.</a></p>
</div>




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<p>The post <a href="https://alpha1-deutschland.org/dr-ruediger-kardorff-alpha-1-antitrypsin-mangel-besonderheiten-bei-kindern-und-jugendlichen">Dr. Rüdiger Kardorff: Alpha-1-Antitrypsin-Mangel – Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen</a> appeared first on <a href="https://alpha1-deutschland.org">Ihr Online Portal für Mitglieder und Interessierte</a>.</p>
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