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Wolfgang Schneider, so erschienen im Alpha1-Journal 2/2025.

Vom 10. bis 12. Oktober 2025 fand das Gruppenleitertreffen von Alpha-1 Deutschland im Best Western Plus Welcome Hotel in Frankfurt statt.

Gleich nach unserer Ankunft am Freitag starteten wir mit einer kleinen Frischluft-Vorstellungsrunde im Rebstockpark, ganz in der Nähe des Hotels, bevor wir in die inhaltliche Arbeit einstiegen. Auch der österreichische Delegierte Hans Frankl war mit dabei.
Schnell wurde deutlich: Ob in Deutschland oder Österreich – im Umgang mit AATM stehen wir vor den gleichen Herausforderungen. Umso wertvoller sind gemeinsame Gespräche, in denen wir voneinander lernen und uns gegenseitig bestärken.

Künstliche Intelligenz, gemeinsame Erfahrungen und Ziele

Ein Thema, das uns erwartungsgemäß beschäftigte, war die Künstliche Intelligenz. In Zeiten rasanter digitaler Entwicklungen wollten wir bewusst innehalten und uns gemeinsam fragen: Was bedeutet KI für unsere Arbeit? Wo birgt sie Chancen – und wo Risiken? Einigkeit bestand darin, dass ein kritischer Blick unverzichtbar ist. KI-gestützte Chatbots können wertvolle Unterstützung bieten, aber auch sogenannte Halluzinationen erzeugen – also Antworten, die plausibel klingen, aber nicht der Wahrheit entsprechen. Ein Lächeln entstand, als wir feststellten, wie kreativ diese Systeme manchmal „erfinden“, wenn ihnen Wissen fehlt. Unser Fazit: Neugierig bleiben, nutzen, aber immer mit gesundem Menschenverstand.

Nach diesem Auftakt nutzten wir die Gelegenheit, gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Welche Entwicklungen gab es in den regionalen Gruppen? Was hat sich bewährt, was sollte verbessert werden? Und: Welche Wünsche haben wir für das kommende Jahr? Die Gespräche verliefen offen, lebhaft und konstruktiv – getragen von dem gemeinsamen Ziel, die Arbeit für unsere Mitglieder stetig weiterzuentwickeln.

Workshop „Kommunikation in schwierigen Situationen“

Der Samstag begann mit einem intensiven und zugleich inspirierenden Vortrag samt Workshop zur Kommunikation in schwierigen Situationen, geleitet von Florian Czieschinski, M.A. Soziologie. Mit vielen praktischen Beispielen und interaktiven Übungen zeigte er uns Wege auf, wie Missverständnisse vermieden, Konflikte entschärft und Gespräche wertschätzend geführt werden können. Seine Impulse begleiteten uns auch in den folgenden Arbeitsphasen.

Im Anschluss ging es um ein Herzensthema:
Wie können wir unsere Mitglieder noch besser aktivieren, einbinden und unterstützen? Dazu entwickelten wir verschiedene Ideen und Strategien, unter anderem zu:

  • der Weiterentwicklung unserer regionalen Gruppen
  • dem Mitgliederbestand und seiner Bedeutung für die SHGs
  • der Rolle der Gruppen in ihren jeweiligen Regionen
  • der Unterstützung der eigenständigen SHGs durch den Verein

Anschließend widmeten wir uns den Themen, die wir für die kommenden SHG-Treffen als besonders relevant erachten. Die Planungen für die SHG-Regionen im Jahr 2026 sind bereits angelaufen und werden zeitnah veröffentlicht.

Am Sonntag endete das Treffen nach einem gemeinsamen Mittagessen. Die Teilnehmenden traten die Heimreise an und nahmen viele neue Eindrücke, Anregungen und Aufgaben für die Arbeit in ihren Regionen mit.

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