Skip to main content

Neue Leitlinie zur Nachsorge nach Lungentransplantation

Mehr Sicherheit und klare Empfehlungen für Patientinnen und Patienten

Für Menschen nach einer Lungentransplantation ist eine gute und regelmäßige Nachsorge entscheidend. Um Ärztinnen und Ärzte dabei bestmöglich zu unterstützen, wurde im November 2025 erstmals weltweit eine sogenannte S3-Leitlinie zur Nachsorge bei erwachsenen Lungentransplantierten veröffentlicht.

Diese Leitlinie wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)gemeinsam mit weiteren Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erarbeitet. Sie fasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und gibt klare Empfehlungen, wie die medizinische Betreuung nach einer Lungentransplantation aussehen sollte.

Im Mittelpunkt steht ein strukturierter Nachsorgeplan. Darin wird beschrieben,

  • welche Untersuchungen nach der Transplantation wichtig sind,
  • wie oft Kontrollen stattfinden sollten (z. B. engmaschig in der ersten Zeit, später in größeren Abständen),
  • und wie mögliche Komplikationen frühzeitig erkannt werden können.

Ziel der Leitlinie ist es, die Langzeitgesundheit und Lebensqualität von lungentransplantierten Patientinnen und Patienten zu verbessern und eine möglichst einheitliche, hochwertige Versorgung sicherzustellen.

Zur Pressemitteilung der DGP:
Weltpremiere: Erste S3-Leitlinie zur Nachsorge bei Lungentransplantation

Zur Leitlinie (Langfassung):
› S3-Leitlinie DACH-Leitlinie: Nachsorge von Erwachsenen nach Lungentransplantation im AWMF-Leitlinienregister öffnen

03.01.2026

Youtube Dowload Liste Newsletter Kontakt